Tote und Verwundete . Alles drängte nach Pi Hau.Der
Rückzug der' deutschen £inheiten vollzog sich
größtenteils fluchtartig, teilweise aber auch geordnet
unter Rührung erfahrener Offiziere und Unterführet
Gtwa 2000 Tote sollen noch auf dem bfirchhofgelegen
haben, die nicht bestatte t werden honnten. Der Qegner
drang bei nach lassen dem fdiderstand von Horden in
die Stadt ein und besetzte sie während der Nachtstunden.
Auch nach dem Ra!/ Rischhausens tobte die
5chlacht weites. £sging um die letzte Bastion des
Sam/andes P/LLAU, die dann am 25. Apni-19‘Idnach
schweren und verlustreichen kämpfen der Sowjetarmee
in die Hände fiel. Rischhausen war bis 499'!
streng abgeriege/tes militärisches Sperrgebiet.
Unses Rischhausen biieb in Sowjet russischer Hand
und wurde in Primorsk fübersetzt .Stadt am Meer)
umbenannt. Das Herz wird einem schwer, wenn
man heute an Ort und Stelle es lebt, wie wenig
von damals geblieben Ist. Die allerschwersten Qefechte
des R. CJelthrieges im Frühjahr '1995 und die
Zelt der anschließenden Sowjet -Herrschaft haben
diese Stadl so sehr verändert, daß sie nicht mehr
wieder zu erkennen ist. Für uns ist Fis chhausen/Phmorsk
eine fremde Stadt geworden, falls man sie
überhaupt noch Stadt nennen kann. Q/eich nach
dem Hrieg so/ien im Stadtkern (nur) noch sechs
Häuser gestanden haben, wo man jetzt überhaupt
k&n einziges Haus aus der deutschen Zeit mehr sieht.
Auch unsere a/te Ordenskirche stand noch a/s Ruine
da. Sogar noch etliche (fahre nach dem Hrieg sah
man die zum Nimm ei aufragenden offenen Mauern
Langgasse bis hin zum Haff /st heute eine ausgedehnte
diese. A/ur noch die riesige Siche und etliche
andere Säume sind geblieben und künden
von der alten Zeit. Oft sind sie die einzigen Orientierungspunkte
zum Auffinden der Standorte
bestimmter nicht mehr vorhandener je bau de. Finige.
in Primorsk lebende Russen sagen aus, daß die
Ruinen noch bis 4953 vorhanden waren und erst danach
beseitigt wurden. Die Ziege/ sotten für den