Liebe Heimatfreunde
aus Qroß Kuhren und Umgebung!
Liebe Regehner Heimatfreunde, einschließlich
der Ortsteile Watzum, Kalthof und Tolklauken
Auf diesem Wege möchten wir für
die herzlichen Weihnachts- und
Neujahrsgrüße Dank sagen.
Zu unserer Freude hat die Ortschronik
von Groß Kuhren großen Gefallen
gefunden. Ist es nicht schön,
wenn Ihr beim Lesen der Chronik und
Betrachten der Fotos in unser schönes
Groß Kuhren geführt und alte Erinnerungen
wach gerufen werden?
Jetzt arbeiten wir an einer
,Seelenliste’ von Groß Kuhren. Die Erstellung
gestaltet sich allerdings sehr
mühsam, macht aber viel Spaß, wenn
man Erfolge verzeichnen kann. Leider
war unser Aufruf an die Landsleute
nicht sehr positiv. Die erbetenen
Familienauskünfte gingen sehr spärlich
ein. Ein besonderer Dank geht daher
an diejenigen Landsleute, die unsere
Fragen umgehend beantwortet
haben und uns somit tatkräftig unterstützen.
Danke!
Unser nächstes Ortstreffen findet
am 26. Mai 2001 im Hotel “Lindenhof”
in Eckernförde statt.
Wir freuen uns schon sehr auf fröhliche,
informative Stunden heimatlicher
Verbundenheit in Eurer Runde.
Wir hoffen auch in diesem Jahr wieder
zahlreiche Teilnehmer aus Groß
Kuhren, Klein Kuhren, Finken,
Schalben, Mandtkeim, Katzkeim,
Warnicken usw. begrüßen zu können.
Die Vorbereitungen für unsere
Ostpreußenreise vom 5. - 12. Juli 2001
nach Rauschen sind in vollem Gange.
Auskünfte erteilt Dieter Behrendt.
Und nun, liebe Landsleute, habe
ich noch ein besonderes Anliegen. Wie
allen bekannt, wird der Heimatbrief
,Unser schönes Samland’ durch Spenden
finanziert. Leider ist die Spendenfreudigkeit
nicht all zu groß. Wir
bitten Sie daher, tragen Sie mit Ihrer
Spende zum Erhalt des Heimatbriefes
bei. Der Heimatbrief ist ein starkes
Bindeglied unserer Gemeinschaft.
Und zu guter Letzt noch eine
Berichtigung. In Folge 148, Seite 48,
wurde nicht das Siedlungshaus der
Familie Gutsch, sondern das Haus der
Familie Kugge abgebildet.
Zum bevorstehenden Oster- und
Pfingstfest wünschen wir Euch - auch
im Namen unserer Frauen - alles Gute
und hoffentlich ein gesundes Wiedersehen
in diesem Jahr im Mai in
Eckernförde.
Herben Metauge,
Kirchenweg 14 b,
24866 Busdorf
und -
Dieter Behrendt,
Kauslunderstraße 75 a,
24943 Flensburg,
Telefon/Fax: 0461 - 63769
Zum wiederholten Male darf ich
Sie auch diesmal wieder in unserem
schönen Samlandbrief herzlich begrüßen.
Wie Sie alle wissen jährt sich
in diesem Jahr die Übernahme der
Patenschaft des Samlandkreises Fischhausen
durch den Kreis Pinneberg
zum fünfzigsten Male (30.03.1951).
Das ist auch ein Grund dafür, dieses
Ereignis bei unserem nächsten
Heimattreffen im September feierlich
zu begehen und sich zu freuen.
I Jeder von uns weiß, daß die Zeit bis
zum Ende des letzten Krieges und die
Schreckensjahre danach in unseren
Köpfen immer mehr verblassen bis auf
ganz persönlich einschneidende
Erlebnisse, die immer gegenwärtig
sein werden. Es ist so ein wundersames
Ding, das mit dem Erinnern:
r ,Was ist wirkliche Erinnerung? Was
ist Dichtung, was ist Wahrheit? Was
hat sich vom Hörensagen bei uns eingeschlichen
und später aus Phantasie
und Sehnsucht in Gemüt und Geist
eingenistet und hat das Erlebte verklärt
und verdichtet? - Es ist nicht nur
der kleine Ort, in dem man geboren
wurde, nicht nur das Dorf oder die
Stadt, in der man seine Kinder- und
Jugendzeit verlebt hat und die ihr alle
kennt. Nein, es ist das kleine Dorf im
Osten, das überall zu-finden war zwischen
den Wäldern, den Hügeln und
Schluchten und den unendlich erscheinenden
Weiten der wogenden Kornfelder
des Samlandes. - Auf den saftigen
Wiesen weidende Pferde mit ihren
Fohlen und schwarzbunte Rinderierden;
klarer Himmel, soweit das
Auge reicht. Durch die Wiesen stelzen
die langbeinigen rotschnäbligen
Freunde des Landes, die Störche, und
suchen ihre Nahrung. Die Lerche steigt
empor und trällert ihr Lied. Unweit am
Waldesrand singen die Vögel. Am
Horizont ziehen keilförmig Wildgänse
mit einem Schrei, der zu Herzen geht.
Der Elch, das Urtier unserer Heimat
mit seinem zottigen Kopf und den
breiten Schaufeln, läßt uns bei der ersten
Begegnung vor Furcht und
Ehrfurcht erschauern, wenn er majestetisch
seinen Kopf in die Unendlichkeit
des weiten Himmels streckt.
Der Hochzeitsflug der Glühwürmchen
in den warmen Junitagen läßt uns erstaunen
ebenso wie das um Johanni in
den hellen Mittsommernächten in vielen
buntschillernden Farben erlebte
Nordlicht. Manche Geschehnisse oder
Namen verklären sich.......... Mit dem
Erinnern ist’s wie mit den Träumen,
die Bilder kommen und wechseln und
verschlingen sich; du weißt nicht
woher und wohin, aber du siehst es
und möchtest es halten - das bunte
Leben.”
So ähnlich hat es der ostpreußische
Pfarrer Martin Braun in seinen Erzählungen
beschrieben.
Das ist erlebte Heimat und Geschichte.
Aber wie soll man das Wort
“Heimat” eigentlich definieren oder
erklären? Viele Zeugen aus der Germanen-
und Pruzenzeit künden uns
noch heute davon wie es damals war
und hilft uns gleichermaßen weiter
beim Suchen unserer Identität.
So finden wir an vielen Orten des
Samlandes noch die alten Burgwälle
und Piliberge oder Pilgare, die BurgWenn
Sie einen Haushalt auflösen, denken Sie daran,
wir benötigen alles für unser Museum,
was an unsere Heimat erinnert.
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