setzte starker Beschuß ein, so daß die
Familie in einem Bunker in der Nähe
der Universität Unterschlupf suchte.
Den Rückweg von ihrer Wohnung in
der Yorkstr. nach Gaffken mußte dann
zu Fuß zurückgelegt werden.
Lm. Will kam im Frühjahr 1945 aus
dem Heiligenbeiler Kessel nach Pillau
und von dort in die Gegend von
Fischhausen. Hier entsinnt er sich an
eine neue Gleisanlage, die von der
Pillauer Bahn nach Tenkitten und zur
Ostsee abzweigte. Wer kann Näheres
von der Reichsbahnstrecke Königsberg-Fischhausen-Pillau
abzweigte
und nach Peyse zum Frischen Haff
führte. Er schreibt: “Diese Strecke war
in der Bevölkerung kaum bekannt, sie
hätte aber für die Zukunft große
Bedeutung erlangen können.“
Sicherlich wurde in Peyse für das
Kraftwerk ein Gleisanschluß benötigt
Die Kohle als Brennstoff wurde jedoch
mit Schiffen auf dem Königsberger
Seekanal bis Peyse gebracht. Nach
Koppe mehr vor. Die Strecke
’owayen-Peyse sollte zur verkehrsmäßigen
Erschließung der Hafforte
über Zimmerbude und Gr. Heydekrug
)is nach Metgethen weitergeführt werden
und so einen Ringverkehr ermögichen.
Gern werden genauere Angaben zu
diesen Planungen vom Verfasser entgegen
genommen.
Abschließend möchte ich den in
diesem Bericht genannten Herren
herzlich für ihre Informationen danken.
Hans-Georg Klemm
Sternau/Swjosdnyj -
Die Mustersiedlung bei Ludwigsort
- Eine bittere Erfahrung und ein
zweijähriges Bemühen -
eis CJamLand, UstpG
Ansichtskarte aus Peyse mit Qasthaus Sturmvogel, Kraftwerk, Baptistenkirche und Teil des Hafens
(Samml. Klemm)
über den Bau dieser sonst nirgends erwähnten
Strecke berichten?
3. Abzweig Peyse
Paul Gusovius nennt in dem Buch:
“Der Landkreis Samland“ eine 1940
gebaute Bahnstrecke, die bei Powayen
Gusovius war in Peyse ein größerer
Hafen am Seekanal geplant, der zum
Abtransport der Frachten den
Bahnanschluß erforderte.
Allerdings sah die Planung im
Kreis, unter Mitwirkung von Baurat
In der Ausgabe des Ostpreußenblattes
vom 4. September 1999 beschrieb
ich in einem offenen Brief die
skandalöse Entwicklung in der inzwischen
fertiggestellten Siedlung für
Rußlanddeutsche mit 44 Wohnhäusern
und 4 Werkhallen, einschl. 2
Gästehäusern und einem Dorfsmeinschaftshaus.
Eines der Gästehäuser
beherbergt “unsere Fuchsiger
Stube“, die durch Spenden ehemaliger
Ortsbewohner finanziert
surde. Im Sommer 1999 waren wir
lort zum vorerst letzten Mal zu Gast.
Dann wurde es -still um Sternau. Was
sich hier anzubahnen schien, verschlug
iuch mir Sprache und Lust an einer
Berichterstattung. Was war geschehen:
Vas vom Papenburger Ehrenbürgermeister
Heinrich Hövelmann
ils in seiner eingetragenen Verlinigung
"BIP-Papenburg” als humalitär
und gemeinnützig deklariertes
Siedlungsprojekt angepriesen wurde,
entpuppte sich letztlich als kommerzielles
Joint Venture. Sieben Millionen
DM flössen als Spenden in die Kassen
der BIP (Beschäftigungsinitiative
Papenburg). Mit der Übergabe des
neuentstandenen Ortes “Sternchen”
erklärte die BIP ihre Zahlungsunfähigkeit
und hinterließ sieben
Millionen DM Schulden bei der
Bundesarbeitsverwaltung Nürnberg.
Hier handelte es sich um ungerechtfertigte,
also manipulativ empfangene
Finanzmittel für AB-Maßnahmen.
Kein Kavaliersdelikt! Der Bundesarbeitsverwaltung
diente nun das sieben
Millionen schwere Siedlungsprojekt
als Pfand. H. Hövelmann und
seine BIP setzten den bekannten
Rechtsanwalt Walter Remmers (ehemals
Landesjustizminister in
Niedersachen und Sachsen-Anhalt) als
“alleinvertretungsberechtigten
Liquidator” zur Abwicklung des
Siedlungsprojektes Sternau/Swjosdnyj
ein. Wir, die Sponsoren, schlossen uns
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