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Bitte beachten Sie auch meine neue Serie
„Notizen aus dem Samland“ (weiter
hinten im Heft) in der ich die Nachrichten
und Berichte jetzt fortlaufend dokumentiere,
die für alle Samländer von
Interesse sein könnten.
In Cranz/Selenogradsk hat sich wieder
viel getan. Der Bauboom ist scheinbar
kaum zu bremsen. Auch wurde allerhand
Geld für die Verschönerung des Stadtbildes
„vor den Wahlen“ angelegt! Die
Zeit vor den Wahlen brachten manche
Auswüchse in Selenogradsk. Wenn nur
die Hälfte des rausgeschmissenen Geldes
für die Sanierung der „Betonade“ (Promenade)
oder den Küstenschutz ausgegeben
worden wäre, dann hätte wirklich
viel erreicht werden können! Am
Schlimmsten war wohl die Schlammschlacht
vor der notwendigen Stichwahl.
Was soll ein quasi Außenstehender dazu
sagen? Auch die saubere und faire Durchführung
von Wahlkämpfen in einem demokratischen
Staatsgebilde muss eben
noch gelernt werden! Dass auch Wahlergebnisse
zu kaufen versucht wurde,
entspricht eben der derzeitigen, immer
noch aus der Jelzinzeit stammenden Auffassung,
dass für viel Geld alles zu
haben ist! Ein gutes Zeichen war für mich
Zunächst
wünsche ich allen
nach den schrecklichen
Ereignissen des letzten
Jahres ein friedvolles Jahr
2005. Mein Bericht von der
Reise ins Samland wird fortgesetzt. Was
ich Ihnen und Euch nicht mehr ausführdie
Tatsache, dass zumindest in Selenogradsk
die Bevölkerung das nicht honorierte!
Zum Schluss noch ein weiterer Hinweis:
Beachten Sie doch auch bitte die
Hinweise in unserer Bücherecke!
Notieren Sie sich bitte unbedingt den
Termin für unser Haupttreffen in Pinneberg.
Wir werden das Wochenende ganz
neu gestalten. U. a. wollen wir Sie am
Samstag außer mit meinen Vorträgen mit
einem „Bunten Abend“ unterhalten und
den Sonntagvormittag, in einer Feierstunde
zum Gedenken an die Vertreibung,
würdevoll begehen (Einzelheiten
im nächsten Samlandbrief).
Ich wünsche Ihnen ein schönes Frühjahr
und fröhliche Osterfeiertage und
denken Sie dran: Man sieht sich - Berlin
ist immer eine Reise wert!
Ich bin vom 19. bis 31. März 2005
wieder in Cranz/Selenogradsk.
Ihr/Euer
Klaus A. Lunau
Bahnhofstr. 14 , 30853 Langenhagen
Tel.: 0511-773407 Fax: 0511-684843
Mobil-Funk: 0170 - 4047612
E-Mail: KALUN@ostseebad-cranz.de
Homepage: www.ostseebad-cranz.de
lieh mitteilen konnte und lediglich in
einer kleinen Notiz auf S. 74 des letzten
Heimatbriefes seinen Niederschlag fand,
ist der Termin der 700-Jahr-Feier der
Stadt Fischhausen, den die jetzt in unserer
Heimatstadt lebenden Russen am 19.
August 2005 begehen wollen. Sie stützten
sich dabei auf den in der Chronik von
Rektor Scheiba zur 600-Jahr-Feier der
Stadt Fischhausen genannten Termin, der
vielen Russen durch die Übersetzung der
Chronik ins Russische durch Viktor
Bolutschewski bekannt ist. Die russische
Bevölkerung von Primorsk/Fischhausen
möchte diesen Tag, für den bereits ein
Programmablauf geplant ist, mit uns, den
ehemaligen Einwohnern der Stadt Fischhausen,
gemeinsam feiern. Dazu ist von
dem Bürgermeister von Primorsk, Herrn
Alexander Mamajew, eine entsprechende
Einladung ergangen, die auch beinhaltet,
dass ca. 20 teilnehmende Personen
in Fischhausen privat untergebracht
werden können.
Bei einer größeren Teilnehmerzahl bestünde
gegebenenfalls eine Unterbringungsmöglichkeiten
in einem Hotel in
Pillau, was jedoch noch genauer geklärt
werden muss. Bei einer Teilnehmerzahl
In
der Folge 158 unseres Heimatbriefes
habe ich mich unter dem Titel: „Geidau,
ein verschwundenes Dorf1 symbolisch
von unserem Heimatort verabschiedet.
Aber - wie so oft im Leben - man sollte
niemals „Nie“ sagen! Wohl ist unser
Dorf, wie ich mich ausdrückte „ ...vom
Erdboden und von der Landkarte verschwunden!“
- Eine Frage aber habe ich
damals bei meinen Betrachtungen vergessen
zu stellen: Wo sind die Menschen,
die einst in Geidau lebten? Leben noch
Geidauer aus der Erlebnisgeneration oder
deren Nachkommen? Die Veröffentlichung
meines Artikels hatte ein Echo, ein
schwaches zwar, aber es zeigte: Vergesab
15 Personen käme eine gemeinsame
Busreise in Betracht, für die ich bereits
jetzt Vorbereitungen treffen werde. Um
dieses Projekt zu intensivieren, bitte ich
alle Mitreisewilligen sofort nach Erscheinen
dieses Heimatbriefs telefonisch oder
schriftlich Kontakt mit mir aufzunehmen.
Wie Herr Lunau bereits im letzten
Heft erwähnt hat, freuen wir uns über
jede Anregung und Vorschläge zur Gestaltung
der Reise und der Feier. Ein kleiner
Fehler auf Seite 74, UsS 164, ist noch
zu korrigieren: Die Stadtchronik II wird
sich nicht auf den Zeitraum nach 1945
beziehen, sondern auf die Jahre von 1905
bis 1945.
Es grüßt Sie sehr herzlich und hofft
auf ein positives Echo,
Ihr/Euer Gert Utschakowski
Graf-Stolberg-Str. 41
24576 Bad Bramstedt
Tel.: 04192 - 69 33
sen ist Geidau offenbar noch nicht! Das
wäre doch ein Anlass, alle noch lebenden
Geidauer zusammenzutrommeln, auf
dass sie sich einmal treffen bzw. kennen
lernen. - Wer aber sollte dazu aufrufen?
Frau Erika Buldt, Frankfurter Weg 5,
in 26133 Oldenburg, ist zwar bei der Geschäftsstelle
unserer Heimatgemeinschaft
als Ortsvertreterin registriert. Sie
übernahm die Aufgabe freiwillig und
ohne Wahl-Zeremonie nach dem Tod
meines Bruders im Jahre 1974. Nun hat
sie mich aus gesundheitlichen Gründen
um die Befreiung von dem Ehrenamt
gebeten!
Liebe Fischhausener
und Landsleute aus den Nachbargemeinden!
rLiebe
ehemalige Qeidauer!