weitem sieht dieses Dorf noch wie damo/s aus. (denn man
in <fr Hubnicken ist,sollte man unbedingt den südlich gelegenes?
Berns teinsee aufsuchen. Dieser See ist ans dem einstig
es? deutschen Berns kein tagebau entstanden,der 1362 stillgeJegt
und m/t Ostse&wasser gef/ufet wurde. Erist dk-l?m
tief und hot hohe bewachsene Steilufer. Ein wahres A/aturparadies,
gatgeeignet füre?'n ausgiebiges Picknick und für ein
stilles genießen. ¿dir versuchten noch zur Ostseeküste zu gelangen.
zunächst vergebens, dbe/am Dotfende fanden wir endlich
einen tu eg, Hier an der Huste ist Jedoch durch ¿Ji/dwuchi
und ßrennesse/n kern Durchkommen, So sahen wir die Ostsee
der huste entfernt (etwa 700m).besteht bei den hier wohnenden
Bussen wahrscheinlich kein Bedürfnis zum Strand
zu gehen. Bür uns unvorstellbar, aber doch wahr! Nun weiter
nach Palmnicken (ffantarnyj'), das wir nach wenigen
hinuten Fahrzeit erreichen. Dama/s sah man bere/ts von
weitem die beiden Schornsteine des Bernsteinwerkes. Es war
immer wie ein (iHttkommensgruß. Die Schornsteine gibt es nicht
mehr. Heute sieht man den üJasserturm - ein Symbol aus der
deutschen Zeit. Sn hiaxtepei/en sehen wir in welchem Aus -
maß die einst sdione huste zerstört wurde„ Hier ist der Bern -
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stemtagebau. derwämenu eines schweren Sturmes regelrecht
abgesoffen war. Os ist Jedoch nicht zu übersehen, da/3 sini hier
o/lmöhiich eme neue Huste auf haut, Mein feto zeigt, daß der
Anb/ick wieder etwas erträglicher wird. Von dieser Sie/Ze
kann man in das jetzige Baggerfe/d hinei/isehauen.Es befindet
Sich am Pa/mmcker Strand und zieht sich bis zum
Sorgenauer hüstenvasprung Seehundstein hin.Die Sorge -
nauer huste hat die Zeit der Bernsteinbaggerei bereits über
sic/i ergehen lasse?i müssen, zu erkennen an den zurückgebliebenen
\Beihtaxtepet/en entsteht ar/mäblicr? eine neue huste
Baggerkuh/en, die zu rege/rechten Strandseen wurden.
Pa/mnicken (j-ontarngj )war mcht nur ein gewöhnliches Ostseebad,
sondern auch der einzige Ort der CUe/t mit einem Bern -
steintagebau. Hier lagern die größten Bernstein Vorkommen der
Ü &!t (30 %). Durch den 8ernstem hat Pa/mnicken den großen Auf -
Schwung er/ebt und auch sein besonderes Ant/itz erhalten. Aus
einem e/hsamen Qut ist ein moderner Jndustrieort mit fast
JOCO Einwohnern(1933) entstanden. Pohnnicken wurde erst
nach 3398 urkundlich erwähnt. 16 Sh bestand das Dorf aus nur
vier BauernsteHen und noch 1833 hatte es nur ein Bauerngut
und sechs Eigen ko tner mit insgesamt 12.3 Einwohnern. 1E9S war
dann die Einwohnerzahl auf 38S und -I9i9 auf 1596 gestiegen
Ers t mit der Firma Stantien und Becker die 8872bei Pa/m-