Full text : Unser Schönes Samland

— Ortstreffen Qallgarben

Am

25. Juni 2006 trafen sich zum 7.
Male Heimatfreunde aus Dogehnen
und Gailgarben in Uelzen im Hotel
„Deutsche Eiche“. Ein kleiner Trupp
(Hanna Harff, Helmut Felske und ich
alle mit Ehepartner sowie Egon Zollondz
aus Neuendorf) war bereits am Sonnabend
 angereist. Am Nachmittag traf
noch Ilse Sauer ein. Am Sonntag waren
dann bis etwa 10 Uhr auch die übrigen
Teilnehmer eingetroffen, so dass wir insgesamt
 19 Personen waren. Unsere
treueste Heimatfreundin Lina Felski wurde
 mit ihren 87 Jahren mit viel Beifall
begrüßt. Erstmals in dieser Runde konnten
 wir Gerda Stöver, geb. Bremert, mit
Tochter willkommen heißen. Als Gäste
nahmen Ilse Zürcher und Egon Zollondz
aus Neuendorf teil. Nach der Begrüßung
gedachten wir in einer Gedenkminute der
Heimatfreunde, die im letzten Jahr verstorben
 waren.

Um das Treffen etwas aufzulockem,
hatte ich ein anonymes Ratespiel mit 28
Fragen über Ostpreußen vorbereitet. Jeder
 Fragebogen erhielt einen Buchstaben
den man sich merken musste, denn Namen
 wurden nicht genannt. Drei Antworten
 waren vorgegeben, von denen eine
richtig war. Was sind Kratzelbeeren oder
welche Stadt in Ostpreußen und im Harz
trägt den gleichen Namen? Osterode. Das
waren beispielsweise zwei ausgewählte
Fragen. Die Ostpreußen waren eifrig bei
der Sache. Das Ergebnis konnte sich sehen
 lassen. Die meisten Antworten wurden
 richtig gegeben. Hin und wieder war
auch eine falsche dabei. Auf jeden Fall
erhielt jeder einen Preis. Damit auch die
Nicht-Ostpreußen nicht leer ausgehen
sollten, hatte ich für alle noch mal eine
kostenlose Tombola vorgesehen. Als Preiund

 Dogehnen

se für das Ratespiel und die Tombola
hatte ich vorwiegend Taschenbücher von
dem Ostpreußen Siegfried Lenz und einigen
 anderen Autoren erworben. Von
Herbert Laubstein erhielt ich zur Ergänzung
 der Preise eine Sendung mit Kalender
 und Ansichtskarten von Ostpreußen.
 Siegfried Meller steuerte zur
Tombola einige Bücher bei, so dass für
jeden Teilnehmer des Treffens ein oder
auch zwei Preise zur Verfügung standen.
Nach der Verlosung nahmen wir gemeinsam
 das Mittagessen ein.

Siegfried Meller erheiterte uns
zwischendurch mit dem Vortrag einiger
Gedichte. Anregende Gespräche über
Ereignisse und Erlebnisse in der alten und
neuen Heimat ließen die Zeit viel zu
schnell verstreichen. Die Fotografen
schossen ihre Erinnerungsbilder und nach
dem Kaffeetrinken traten die ersten
Heimatfreunde ihre Rückreise an. Ilse
Sauer und Hanna Harff mit Ehemann,
meine Frau und ich blieben noch ein paar
Stunden in netter Runde beisammen. Das
Ehepaar Harff und wir fuhren erst am
Montag wieder nach Hause. Ich hatte den
Eindruck, dass es wieder ein gelungenes
 Treffen war und alle Teilnehmer zufrieden
 nach Hause gefahren sind und
ihre Heimatorte gesund erreicht haben.
Wenn Ihr diesen Bericht in den Händen
haltet, hat der Herbst bereits schon Einzug
 gehalten. Die Felder sind außer den
Hackfrüchten abgeemtet, und das Laub
beginnt sich zu färben. Auch in unserer
alten Heimat werden die Bäume die Farbe
 wechseln, nur viele Felder werden
wieder keine Ernte tragen, weil sie brach
liegen und nicht bewirtschaftet werden.
„Es war ein Land“. (Agnes Miegel).

Liebe Heimatfreunde, ich grüße Euch
recht herzlich und wünsche allen für die
kommende Zeit Gesundheit, Glück und
Zufriedenheit.

Das Lapsien-Treffen

Nach

zweieinhalb Jahren Ahnenforschung
 fragten wir uns selbst, wie
wir eigentlich darauf gekommen sind.

Auslöser war der 70. Geburtstag meines
 Vaters bzw. Schwiegervaters. Wir
dachten, da muss man doch mal was ganz
anderes schenken. Somit kamen wir auf
die Idee, sein Leben in Bilder und Worte
zu fassen. Dabei entdeckten wir unser
Interesse an unserer Heimat Ostpreußen.
Natürlich haben wir auch dieses Land
schon zweimal besucht und wir versichern
 allen, es ist ein wunderschönes
Land, das immer einen Besuch lohnt.
Wir setzten uns mit allen uns bekannten

Euer Herbert Paulusch
An der Kreuzwiese 19
61440 Oberursel
Tel.: 06171 -791 21

Lapsiens in Verbindung und fragten ihnen
 Löcher in den Bauch. Somit wurde
unser Puzzle immer vollständiger, was
man an unserem Stammbaum mit 158
Personen sehen kann. Leider hatte mein
Ur-Ur-Großvater Karl Lapsien angeblich
12 Kinder, jedoch hatten wir erst 7 gefunden.
 Trotzdem hatten wir die Idee,
dass es doch interessant wäre, wenn sich
so eine große Familie mal kennen lerne
und somit dachten wir erst einmal über
einen Termin nach und machten uns auf
den Weg, ein Hotel und Restaurant zu
finden, welches solch große Personenzahl
 unterbringen kann. 115 Personen
bekamen eine Einladung von uns. Unser

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