— Liebe Peyser Heimatfreunde!
Dieses
Mal möchte ich kurz über unser
Heimattreffen in Pinneberg berichten.
Wir Anwesenden waren natürlich
etwas enttäuscht, dass leider sehr
wenige Peyser erschienen waren aufgrund
von Krankheit oder beschwerlichen Anreisen,
was in vielen Fällen aber auch zu
verstehen ist.
Der Vorstand hatte sich wieder viel
Mühe mit der ganzen Organisation gegeben,
vor allem die beiden Damen, Frau
Albers und Frau Ziegler. Auch Herrn
Lunau, der den gemütlichen Ostpreußenabend
organisierte, sagen wir ein herzliches
Dankeschön! Mit der Begrüßung
durch den Vorsitzenden Wolfgang Sopha
begann dann die Veranstaltung ganz offiziell.
Am Sonntag zur großen Feierstunde
hat uns der Pastor A. Scherlies mit herzbewegenden
Worten der Toten gedenken
lassen, es war dabei mucksmäuschenstill
im großen festlichen Saal. Die Festansprache
von Wilhelm von Gottberg dauert
zwar etwas länger, aber im Großen
und Ganzen wurden die Ansprachen dieses
Mal doch etwas verkürzt gehalten. Es
geht uns doch ansonsten viel Zeit für die
Gespräche mit unseren Heimatbesuchem
verloren, denn wann sehen wir uns sonst
mal wieder?
Am Samstag waren wir an unserem
Tisch nur acht Peyser und am Sonntag
dann zu elf Leutchen, dazu gesellten sich
noch einige Zimmerbuder und andere
Samländer und so war der große Saal
auch mal wieder richtig ausgenutzt, und
wirkte nicht leer, wie in den früheren
Jahren. Am Abend verwöhnte uns dann
ein Musiker mit etwas Tanzmusik. Erwähnen
möchte ich noch, dass wir sogar
ein Geburtstagskind, den Reiner Möhrke,
am Tisch hatten, er und unser Fritzchen
haben diverse Runden ausgegeben, so
dass sich das Hotel über mangelnde
Umsätze bestimmt nicht beklagen kann.
Reiner Möhrke sagte zum Abschluss, dass
er solch einen fröhlichen Geburtstag
schon lange nicht mehr verlebt hätte.
In wenigen Wochen stehen die adventlichen
und weihnachtlichen Tage bevor.
Immer wieder kommt da die letzte Weihnacht
1944 in der Heimat in Erinnerung,
man war damals sehr nachdenklich, wie
würde wohl das neubeginnende Jahr für
uns werden? Es kamen ja schon die
Flüchtlingstrecks aus dem Raume Königsberg
in Richtung Fischhausen und
Pillau, wir ahnten, dass es sehr traurig
und bitter für uns nach den Feiertagen
werden würde, für die meisten Zurückgebliebenen
kam ja denn auch schreckliches
Leid hinzu, darüber haben wir uns
auch beim Treffen unterhalten.
Nun noch eine Bitte an Euch! Falls Ihr
von früher Fotoaufnahmen habt, schickt
doch bitte Abzüge an mich oder nach
Pinneberg! Denn von unserem Ort waren
keine im Museum vorhanden! Bitte
aber unbedingt auch Angaben darüber
machen, was sich auf dem Foto befindet
und wann ungefähr die Aufnahme gemacht
wurde.
Nun zum Weihnachtsfest die herzlichsten
Grüße an Euch alle! Ich wünsche
Euch ein gesundes, weihnachtliches
Fest, viel Glück und viel Kraft für das
neue Jahr
Eure
Hedwig Biomeyer
Niederbechsener Straße 20
32547 Bad Oeynhausen
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Lob des Kachelofens
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Es war einmal vor langer Zeit Ein Pfeifchen wurde hier geraucht
ein schöner Kachelofen, und Äpfel braun gebraten.
Und ihm sei dieses Lied geweiht. und Opapa erzählte stolz
ein Lied mit vielen Strophen. von seinen Heldentaten.
Von eines Töpfers Hand erbaut, Der Kachelofen - er ist nicht mehr,
so krönte er das Zimmer, er ist uns längst entschwunden,
und näher rückte man heran mit ihm die gute alte Zeit
beim hellen Kerzenschimmer. mit ihren Dämmerstunden.
Wenn draußen kalt der Ostwind pfiff. eingesandt von
dass es vor Kälte krachte, Frau Hedwig Biomeyer
dann saß man auf der Ofenbank,
erzählte, sang und lachte.
Sv. y
Liebe Pobether Kirchspiel-Bewohner!
Ich
bedanke mich herzlich für die
Geburtstagsgrüße, für die Geschenke
beim Treffen in Pinneberg und für die
Unterstützung der Heimatarbeit; einen
besonderen Dank nach Ungarn.
Das Treffen am 7. Oktober 2006 in
Neubrandenburg brachte - wie auch im
Jahr zuvor in Schwerin - wieder viele
neue Erkenntnisse, ebenso wird es am 11.
November in Anklam verlaufen.
Bei der Festansprache in Pinneberg
sprach Herr Reglitzky, als Vertreter von
Königsberg-Land, das erste Treffen 1950
in Hamburg an. Diesen Pionieren gilt
mein besonderer Dank. Es war der Alfred
Schröder aus Pobethen, der damals eingeladen
hatte. Dazu kam Kurt Schlicht,
der in jungen Jahren alleine in Hamburg
angekommen war, Christa Schön und
Mutter Margarethe, geh. Posteimann aus
Laptau — insgesamt etwa 30 Personen.
Herr Schröder betreute lange Jahre ehrenamtlich
die Heimatstube in Pinneberg.
Ehrenamtlich und als Hobby betrachte
auch ich meine Aufgabe, alle ehemaligen
77.000 Bewohner in ca. 100 Gemeinden/350
Wohnorten des Teilkreisgebietes
Fischhausen/Samland zu registrieren,
damit eine Datenbank erstellt werden
kann. Bis auf die Seestadt Pillau mit ihren
12.000 Bewohnern, die eine eigene
Verwaltung besitzen, sind die Städte und
Orte registriert. Viele Angaben sind noch
zu ergänzen, zu berichtigen; die Mithilfe
ist nicht immer vorhanden, sämtliche
vorhandenen Unterlagen sind auch noch
nicht gesichtet und registriert. Andere
Kreisgemeinschaften sind da wesentlich
weiter bzw. haben seit einem Jahrzehnt
alles im Computer gespeichert.
Liebe Heimatfreunde, damit kann fast
jede Auskunft erteilt werden. Jeder Hin-