Augustins. Nur
Habakus Haus existiert
nicht mehr.
Dankbar verabschiedeten
wir uns auch
mit kleinen Aufmerksamkeiten
für
die nette Begleitung
durch Familie Ettel.
Zurück ging es in
Richtung Neukuren.
Hier war ich als
Kind im Jahr 1943/
44 in einem Erholungsheim,
direkt
an der Steilküste.
Dieses Heim ist
Die Brüder Kuklinski vor ihrem Qeburtshaus in Cornitten im Jahre 2001. jetzt ein Sanatori-Foto:
priv.
Zustand. Wobei daran vor allem wohl die
Babuschka ihren Anteil hatte und anscheinend
sehr fleißig war, im Gegensatz
zu Mann und Sohn, deren Liebe
wohl mehr dem Wodka galt. Mit etwas
Heimaterde und für jeden ein Gänseblümchen
aus dem Garten haben wir uns
„dankbar“ verabschiedet.
Die Siedlung war erhalten geblieben,
bis auf die Asbestdächer. Tante Anni
Novitzkis Haus war in einem guten Zustand,
auch die Häuser von Leschs und
um für orthopädisch
erkrankte
Kinder Russlands. Der Park, das Gebäude,
die Treppen zum Strand, alles existierte
noch, nur der Zahn der Zeit hatte
genagt. Einige kleine Patienten wurden
mit ein paar Naschereinen bedacht, es
war ja kurz vor Ostern.
(gekürzte Fassung)
Wolfgang Kuklinski
Keplerring 22
15890 Eisenhüttenstadt
An bösen W
orten,
die man ungesagt
HERUNTERSCHLUCKT, HAT SICH NOCH NIEMAND
den M agen
verdorben...
S i r W i n s t o n C h u r c h i l l
60
— Report aus Cranz/Selenogradsk 111/2006
a ich in diesem Sommer noch
mehr Zeit in Cranz als sonst ver
bringe, weiß ich eigentlich nicht
recht, womit ich anfangen soll und was
aus Platzgründen unerwähnt bleiben
muss!
So beginne ich mit einem für uns
Cranzer sehr wichtigem Punkt und zwar
mit der geliebten See. Jetzt, Anfang Juli,
kann ich schon täglich mein morgendliches
Bad bei 14 bis 16° nehmen. Bis
mittags steigen dann die Wassertemperaturen
auf wohltuende 17 bis 20° an!
Selbstverständlich richtet sich jeweils die
Wassertemperatur nach der Windrichtung.
Das recht kühle Wasser aus dem
Bottnischen Meerbusen löst ständig das
wärmere, salzhaltigere Wasser aus der
Nordsee ab. Wie bekannt ändert sich auch
mit der Windrichtung die Breite des
Strandes. Badestrand gibt es zurzeit nur
vor dem Fischerplatz West sowie ab etwa
„Signalmast“ weiter nach Osten. Diese
Stellen sind offiziell als Badestrand ausgewiesen
und werden durch Rettungskräfte
überwacht. Der Strand ist zurzeit
steinfrei und natürlich so von Badegästen
übervölkert, dass spanische Strände
dagegen als „nur wenig belegt“ bezeichnet
werden könnten! Zum Wasser
durchzukommen ist einem Hindemislauf
gleichzusetzen!
Der von mir im letzten Report angesprochene
„Internationale Feuerwerkswettbewerb“
war ein voller Erfolg. Es
bildeten sich täglich lange Autoschlangen
auf den beiden in die Stadt führenden
Straßen.
Auf und um den jetzigen Marktplatz -
früher Alkoholfreies Speisehaus, Kegelbahn
und Teile von der Wiese vor der
Schule - wird weiter tüchtig gebaut. So
verwandelt sich der bisher einem
orientalischen Basar ähnelnde
Markt immer mehr zu einem
modernen Verkaufszentrum.
Bleibt zu hoffen, dass die Bauarbeiten
auch wirklich bis zu
Ende geführt werden.
Der Plan zur Rekonstruierung
der Plantage liegt jetzt als Entwurf
vor und entspricht voll den
von mir gemachten Vorschlägen.
So wird der Storchenteich wieder
als Erholungsgebiet mit
Rundweg und Bänken versehen,
kleine Pavillons werden wieder
auf den „Glätscher“ gestellt, wo
einst „Belvedere“ und „Bellevue“
standen, auf dem Wynickenplatz ist
eine Art „Fitnesscenter“ vorgesehen, etwa
im alten Plantagegarten entstehen neue
Tennisplätze und wo einst das Tennisklubhaus
stand, soll jetzt ein Konzertpavillon
platziert werden. Selbstverständlich
ist auch wieder an einen Kinderspielplatz
gedacht und der Platz um den
Rettungsschuppen wird weiter als Sportzentrum
ausgebaut. Bleibt nur zu hof-Qestaltungselemente
der neuen Anlagen: Kleine Brücke mit
Pavillon. Foto: Wolna
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