nachtstage. Lasst uns Weihnachten feiern,
so wie wir es in Trankwitz, Trenk
und Goldschmiede als Kinder taten, nämlich
erwartungsvoll, froh, einfach zufrieden
und glücklich. Für das neue Jahr
2007 mögen uns alle Gottes schützende
Hände führen und bewahren.
Es grüßt Euch ganz herzlich
Eure Ingrid und Wilfried Scheuer
Lärchenweg 7
51503 Rösrath
Tel.: 02205/3876
- — Trakehner Tage in Ellingen
/"^»n Ellingen fanden am 22. und 23.
Club 2006 „Trakehner Tage“ statt.
/^✓ Veranstalter war der Förderverein
Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen e.V.
in Verbindung mit dem Kulturzentrum
Ostpreußen und dem Brauereifest der
Fürstlichen Familie von Wrede.
Auftakt war die Eröffnung der Ausstellungen
„Trakehnen - ein Pferdeparadies.
Die Geschichte des Hauptgestüts
und der Pferdezucht in Ostpreußen“ und
„Fragmente der Vergangenheit. Das Ma-Fürstin
v. Wrede begrüßt Besucher Foto: Klemm
Programm der Ellinger Trakehner Tage
(Kulturzentrum Ostpr.)
rienburger Schlossmuseum zu Gast in
Franken“ im Kulturzentrums Ostpreußen
am 22. Juli.
Nach der Begrüßung durch den Direktor
des Kulturzentrums Ostpreußen,
Herrn Wolfgang Freyberg, folgten Grußworte
von Ihrer Durchlaucht Fürstin von
Wrede, die die Vorsitzende des Fördervereins
Kulturzentrum Ostpreußen Ellingen
e.V. ist, und des Schirmherren, Herr
Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratvorsitzender
der Nürnberger Versicherungsgruppe,
sowie weiterer Persönlichkeiten.
Zur Ausstellung des Marienburger
Schlossmuseums sprachen die Herren
mgr. Mariusz Mirzwinski, Direktor des
Schlossmuseums Marienburg und Rolf-Dieter
Carl, Vorstandsvorsitzender der
Ostpreußischen Kulturstiftung.
Die „Trakehner Tage“ fanden bei herrlichem
Wetter statt, so dass die Rahmen-Veranstaltungen
und die TrakehnervorDirektor
Freyberg in Karmitter Festtagstracht
Foto: Klemm
„Verein zur Pflege Ostpreußischen Kulturgutes“
hergestellt und später vom
„Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen“
erworben.
Beeindruckend war der Aufmarsch der
Kapelle des Deutschen Ordens aus Bad
Mergentheim. Auch wenn ihr Aufmarsch
in Uniform recht martialisch wirkte, boten
sie mit ihren Instrumenten und Gewehren
ein prächtiges Bild. Interessant
war, dass bei diesen „Ordensleuten“
auch einige junge Damen mitspielten.
Vor und nach dem Umzug bei großer
Hitze tat allen eine Erholung im Biergarten
der Fürstlichen Brauerei unter den
schattigen Kastanienbäumen bei Bier und
Gegrilltem wohl.
Hans-Georg Klemm
führungen im Freien ein gut besuchtes
Ereignis wurden. Im schattigen Schlosshof
war ein Handwerkermarkt aufgebaut,
der Arbeiten aus vielen Bereichen zeigte,
wenn auch typisch ostpreußisch mir
nur ein Bemsteinstand in Erinnerung ist.
Ehepaar will bot geschmackvolle ereignisbezogene
Karten und Stoffbeutel an.
Beeindruckend war der festliche Umzug
durch Ellingen, eingeleitet durch
Böllerschüsse, mit Musik- und Trachtengruppen.
In einer Kutsche, die von zwei
Trakehnern gezogen wurde, kam Fürstin
von Wrede vorgefahren. Direktor
Freyberg begleitete diesen Zug in einer
samländischen Tracht aus Karmitten.
Auf meine Bitte stellte sich Herr Freyberg
in dieser Tracht für uns Samländer zu
einem Foto. Bei dem sehr warmen
Sommerwetter wurde auf die Jacke verzichtet.
Übrigens, wie mir Herta Tuschewitzki
in Pinneberg erzählte, wurde diese
Tracht nach einer Originalvorlage aus
dem Besitz der Familie Sehmer, vom
Deutschordenskapelle Bad Mergentheim nach
dem Umzug Foto: Klemm