entdeckte ich damals durch Zufall den
riesigen Truppenübungsplatz im Umfeld
des Zehlaubruchs nur 1,5 km von unserem
Ort entfernt. Damit war Fuchsberg
Endstation in südlicher Fahrtrichtung.
Diese absehbare Entwicklung veranlasste
mich zur Niederschrift der Dorfchronik
mit dem Titel „Fuchsberg /
Semenowo oder Wie ein ostpreußischer
Ort stirbt“. Er beschreibt die Entstehung
und den Verfall des einstmals rund 100
Seelen zählenden Dorfes.
Bliebe noch zu erwähnen, dass Gerhard
Witt am 10. September 2005 gleichzeitig
an seinem Geburtstag mit seiner Frau
Inge die Goldene Hochzeit feierte. So erhält
die Erinnerungsfahrt ins nördliche
Ostpreußen den Charakter einer vorweggenommenen
Goldhochzeitsreise. Herzlichen
Glückwunsch!
Klaus Wulff
Kulmer Str. 20a
32602 Vlotho - 2
Tel.: 05228 -71 83
Liebe Pobether Kirchspiel-Bewohner
liebe Drebnauer, Nautzauer und Schlakalker!
Der
schöne Sommer und goldene
Herbst sind vergangen und ich war
seit Juli fast täglich über zehn Stunden
in Hamburg bei einer Baurenovierung
und habe die Heimatarbeit ruhen lassen.
Ich hatte fast jede Freizeit gestrichen.
Kurt Schlicht und Heidrun Meller haben
mich in Pinneberg beim Kreistreffen
sehr gut vertreten. Meinen Dank an alle
werde ich mit viel Fleiß bei der Erstellung
der Gesamtdatei für das Samland
dann zum Ausdruck bringen. Am 8. Oktober
war ich zum Landes-Ostpreußentreffen
in Schwerin und habe dort bemerkt,
wie mit zunehmender Teilnehmerzahl
von über zweitausend Personen
die fehlende Auskunftsdatei für das gesamte
Samland vermisst wird. Da wird
im Winter die 40-Stunden-Woche ebenso
nicht ausreichen, alle 120 Tausend Ehemalige
in über 200 Gemeinden mit über
750 Wohnorten/Gütem zu erfassen.
Zum Tag der Miliz in Königsberg am
10. November konnte ich als Pensionär
wieder mitreisen und einen Abstecher
nach Pobethen machen, um in der Schule
endlich weitere 250 Euro Spendengelder
und zwei Koffer voller brauchbarer
Dinge zu übergeben. Die Lehrerin
Larissa Kitsenko bedankte sich für die
ersten 500 Euro und übersandte die Einkaufsquittungen
über die Einrichtungsgegenstände
für das Schularchiv/
Pobethen. Sie bedankt sich herzlich und
bestellte liebe Grüße.
Die Geburtstagspost habe ich weiter
vernachlässigt, hoffe jedoch, zu Weihnachten/Neujahr
allen zu schreiben, für
die ich die Betreuung übernommen habe.
Ihr/Euer
Pobethen-Dietmar Wrage
Am Steinkreuz 7
22941 Bargteheide
e-mail: pobethen-dietmar@t-online.de
Tel.: 04532 -400 910
Fax: 04532 - 400 980 - PC
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Dreifaches Jubiläum der Pillauer in Eckernförde —
Seit
50 Jahren besteht nun schon diese
Patenschaft und 50 Jahre finden an
jedem ersten Sonntag im August die
Heimattreffen statt. Aber 50 Jahre steht
auch schon das Denkmal des Großen
Kurfürsten (der „Eiserne Flüchtling“ genannt)
an derselben Stelle. So fand dann
auch am Sonnabend aus Anlass des 50-jährigen
Bestehens der Patenschaft im
Rathaus für geladene Gäste der Heimatgemeinschaft
ein Treffen mit der Bürgermeisterin,
Frau Susanne Jeske-Paasch,
statt. Der Vorsitzende unserer Heimatgemeinschaft,
Herr Dr. Wöbke, nahm
eine vergrößerte Kopie der Patenschaftsurkunde
von 1955 entgegen, die anschließend
im Treppenhaus des Rathauses aufgehängt
wurde. Er überreichte seinerseits
der Bürgermeisterin ein mit Bernstein
gestaltetes Pillauer Wappen.
Ab 16 Uhr desselben Tages fand dann,
wie gewöhnlich, die 51. Jahreshauptversammlung
der Gemeinschaftsvertreter
statt. Nach der Anwesenheitsfeststellung,
Begrüßung, Totenehrung und einigen
Grußworten des Vertreters der Stadt
Eckemförde, wurde der Jahresbericht des
Vorstandes vorgelesen. Unsere neue
Schatzmeisterin, Frau Ingrid Petersen,
berichtete ausführlich über ihren Kassenabschluss
vom 01.01.04 - 31.12.04. Die
Kassenprüfer bestätigten die Richtigkeit
ihrer Ausführungen und baten um Entlastung
des Vorstandes. Der 1. Stellvertreter,
Herr Erich Lau, wurde für seine
Verdienste um die Heimatgemeinschaft
zum Ehrenmitglied ernannt. Herr Dr.
Wöbke überreichte ihm die Urkunde. Mit
einer Widmung des Vorstandes, als Dank
für ihre Mitarbeit, erhielten zum Abschluss
dieser Veranstaltung alle Gemeinschaftsvertreter
das Büchlein von
Jutta Joseph-Lukeit, „Im Schatten der
Türme von Pillau“.
Am Sonntag ging oder fuhr man zu
der ev.-luth. Kirche zu Borby, um am
Abendmahlsgottesdienst teilzunehmen.
Pastor Rincke aus Borby hielt die Predigt
und unser Pastor i. R. Emst Petscheleit
übernahm die Liturgie. Bei der Begrüßung
überreichte Pastor Petscheleit
der gastgebenden Kirchengemeinde
Borby ein neues Lektionar, in Leder gebunden,
als Dank für die 50 Jahre währende
Gastfreundschaft. Im Anschluss an
diesen -.gut besuchten - Gottesdienst
ging die Gemeinde zum Grab unseres
ehemaligen Vorsitzenden Ullrich Goll und
seines Vaters. Dort legte Pastor
Petscheleit im Auftrag des Vorstandes der
Heimatgemeinschaft nach kurzem Gedenken
einen Kranz nieder.
Danach begab man sich zum Denkmal
des Großen Kurfürsten, wo sich bereits
der Vorstand, die Frau Bürgermeisterin
und der „Große Kurfürst“ (Herr Gerhardt
Draasch, kostümiert) persönlich eingefunden
hatte. Der „Große Kurfürst“ hatte
die Bürgermeisterin aus Anlass des Jubiläums
vom Rathaus abgeholt und zum
Denkmal geleitet; was einiges Aufsehen
in der Stadt hervorrief. Vor dem Denkmal
waren Stühle und Bänke aufgestellt,
eine Kapelle spielte flotte Musik und alle
warteten auf die Festreden. Den Anfang
machte Herr Dr. Wöbke. Dabei schien
es, als wollten die dunklen Wolken vorüberziehen.
Als dann aber die Frau Bürgermeisterin,
Frau Jeske-Paasch, ihre
Rede begann, fielen die ersten Regentropfen.
Dabei blieb es aber nicht Der
Regen wurde immer schlimmer, es blitzte
und donnerte und sogar Hagel prasselte
auf die Rednerin und die Versammelten