— Liebe Landsleute aus Medenau und Umgebung!
Wie
in den Jahren zuvor auch, hatten
wir Medenauer uns im Hotel Cap
Polonio an einem Tisch versammelt. Ein
Schildchen wies den Weg.
Wir haben uns u. a. über das sehr interessante
und von den Russen gut vorbereitete
700-jährige Stadtjubiläum unserer
ehemaligen Bischofs-, Ordens- und
Kreisstadt Fischhausen sowie über die
heutige Situation in Medenau unterhalten.
Der Bürgermeister von Fischhausen,
Alexander Mamajew, hatte mich bereits
2004 gebeten, die Festrede in Fischhausen
am 19. August 2005, dem Gründungstag,
zu halten. In Fischhausen
herrschte eine sehr gute Feststimmung
und ein ausgewogenes Programm wurde
planmäßig abgewickelt. Ich war mit
insgesamt 26 Freunden angereist. Das
Königsberger Fernsehen hat über dieses
Großereignis gebührend berichtet. Auch
wir konnten dies abends noch einmal
miterleben und nachvollziehen. Außerdem
haben wir - und damit auch nach
Medenau und Umgebung - erneut Reisepläne
ins Samland für August 2006 diskutiert
und beraten.
Unter anderem hatten sich folgende
Freunde in Pinneberg - aus ganz Deutschland
angereist - eingefunden: Inge und
Manfred Wadehn, Helga und Werner
Knitsch, Christa und Manfred Packmohr,
Waltraut Knackstedt, Günter Bendig,
Astrid Neßlinger, Fouis-Ferdinand
Schwarz. Beider mussten wir wieder -
bedingt aus Krankheitsgründen - auf
unseren Grandseigneur, Emst Fechner,
verzichten. Dafür haben wir recht gründlich
und bewusst auf das Wohl von Emst
Fechner und auf Charlotte, meine erste
Enkelin (4 Tage jung) angestoßen.
Auch im Samland hat es so etwas wie
eine Gebietsreform gegeben. So ist z. B.
Fischhausen ein Stadtteil von Pillau geworden
und somit eben nicht mehr
selbstständig. Dies bedauert natürlich
ganz besonders der ehemalige Bürgermeister
Alexander Mamajew. - Pillau hat
inzwischen einen neuen Bürgermeister,
der nun auch für Fischhausen zuständig
ist. Sein Name: Yaroschewitsch, Fjodor
Grigorjewitsch. Ich habe mich mit ihm
sehr angeregt unterhalten.
Allen Samländem aus Medenau und
Umgebung wünsche ich ein frohes und
geruhsames Weihnachtsfest und alles erdenklich
Gute für 2006. In der Hoffnung,
dass wir uns alle noch recht oft aus verschiedenen
Anlässen sehen und treffen
grüßt Euch sehr herzlich
Louis-Ferdinand Schwarz
Südstraße 6 a
49201 Dissen
Tel.: 05421 - 1325
Liebe Peyser!
Wie
fast immer zu dieser Jahreszeit
hatten wir auch dieses Mal richtiges
„Kaiserwetter“ bei unserem erlebnisreichen
Heimattreffen in Pinneberg.
Möchte dazu erwähnen, dass der Vorstand
sich große Mühe gemacht und alles erfreulich
und zufriedenstellend vorbereitet
hatte. Dafür einen besonderen anerkennenden
Dank und auch den zwei Damen
Frau Ziegler und Frau Albers! Und
auch an Klaus Lunau, der durch das Programm
führte, es kam überhaupt keine
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Langeweile auf. Auch unser Vorstandsvorsitzender,
Wolfgang Sopha, hat uns
Heimatbesucher und Leser nun endlich
auch wissen und erkennen lassen, dass
seine Wurzeln in Norgau liegen und welchen
Beruf er ausübt.
Zu unserem Peyser Tisch: leider saßen
wir am Samstag nur mit acht Personen
und am Sonntag nur mit 10 Personen
beisammen. Ich selber hatte mir große
Mühe gegeben, telefonisch zu unserem
Treffen einzuladen, aber leider waren
viele, die sonst immer anreisten,
durch Geburtstage oder Krankheiten in
der Familie verhindert. Aus Thüringen
kommen aber jedes Jahr trotz 6-stündiger
Autofahrt Hermann Schöttke mit seiner
Frau Christa, welch treue Heimatbesucher!
Zum ersten Mal an unserem Tisch:
Frau Margitta Salaar, geb. Schütt mit
Partner. Dann unser langjähriger, ältester
Teilnehmer Fritzchen Gerwien, 85-jährig.
Das muss man hoch anerkennen,
dass er das noch schafft. Der Bruder von
Heinz Wichmann, Horst Wichmann. Wie
immer unsere treue heimatbewusste
Helga geb. Tomer, sie ist die Lustigste
von uns allen. Am Sonntag überraschten
uns dann noch Edith Recke geb. Schöttke
mit Mann Günter und ihrem Bruder
Heinz Schöttke mit Tochter Sonja.
Die große Feierstunde fand zum ersten
Mal im schönen großen Saal unseres
Hotels statt, das haben wir als äußerst
angenehm empfunden. Als Überraschung
hat uns der große Männer-Gesangverein
aus Pinneberg während der fast zwei
Stunden mit ihren herrlichen Stimmen
erfreut, so wurde die Feierstunde noch
festlicher. Zeitweilig gesellten sich zwei
Geschwister Schwarms aus Zimmerbude
zu uns, denn der Zimmerbuder Raum
wurde aufgelöst.
Zu dem Busuntemehmer Schütt (s.
Foto auf S. 66) folgende Ergänzung: Er
befuhr die Strecke Peyse - Zimmerbude
- Gr.Heydekrug - Vierbrüderkrug und
dann durch bis nach Königsberg. Denn
von Juditten-Ratshof verkehrten schon
die Straßenbahnen bis zu unserem Zentrum.
Da das Hauptgebäude unseres
Kraftwerkes am Nordbahnhof in Peyse
stand, mussten viele Herren und Angestellte
aus Königsberg nach Peyse kommen,
deshalb wurde später der Peyser
Bahnhof gebaut. Am Wochenende fuhr
auch ein Fischdampfer mit den Fischerfrauen
zum Fischmarkt nach Königsberg.
Nun möchte ich noch kurz erwähnen,
dass am 3. September 2005 in Minden
das Treffen von Königsberg-Land im
Hotel Bad Minden stattfand. Hierzu hatte
ich 10 Peyser eingeladen, denn einige
wohnen ja in und um Minden herum,
denen es auch zu weit bis nach Pinneberg
ist. Es war längst nicht so gut organisiert,
kein Vergleich zu Pinneberg. Nach
der kurzen Ansprache am Samstag war
der Saal fast leer, wir fühlten uns recht
verlassen. Einige saßen im Biergarten
und die anderen Besucher waren zum
Museum gegangen, welches weiter vom
Hotel entfernt ist.
Allen meinen Peysem und anderen
Heimatfreunden sende ich für die bevorstehenden
Advents- und Weihnachtstage
winterliche Grüße und wünsche für das
neue Jahr vor allem Gesundheit.
Eure Hedwig Biomeyer
Niederbechsener Straße 20
32547 Bad Oeynhausen
Liebe Peyser, denkt bitte auch an die
Spendenüberweisungen für die Unkosten
des samländischen Heimatbriefes.
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