— Liebe Medenauer und Heimatfreunde
aus den benachbarten Ortschaften!
Als
ich mich dazu entschlossen hatte,
an dem Ostpreußentreffen am 21./
22. Mai d. J. in Berlin teilzunehmen,
kamen in mir bereits erhebliche Zweifel
auf, ob ich überhaupt jemanden aus
Medenau und Umgebung, antreffen würde.
Begleitet wurde ich zu diesem Treffen
von meiner engen gleichaltrigen Verwandten
Hilla, die ihre Schulferien stets
bei uns verbrachte und noch erstaunlich
gute Erinnerungen an Medenau hat.
Vielleicht erinnert sich noch jemand von
euch an die fröhliche, kesse Berlinerin?
Auf dem Messegelände angekommen,
entdeckten wir dann auch gleich in Halle
2.1 die Tische des Kreises Fischhausen.
Fast 30 Minuten lang suchten wir nach
dem Ortsschild „Medenau“, das ich
auf einem der dort aufgestellten Tische
- wie üblich vermutete. Leider
aber erfolglos. Am Stand der Geschäftsstelle
der Kreisgemeinschaft
Fischhausen traf ich zwei nette und
hilfsbereite Damen an, die das Ortsschild
„Medenau“ sofort anfertigten
und mir übergaben. Umschauhaltend
nach einer Möglichkeit, das Schild
auf einem der Tische abstellen zu
können, sah ich Günter Bendig auf
uns zukommen, der sich noch gut
an Hilla erinnern konnte. Günter
machte mich dann auf unseren Ortsvertreter
aufmerksam, der nur einige
Schritte von uns entfernt an einem
Tisch saß. Unserem Ortsvertreter
gegenüber brachte ich meinen Unmut
darüber zum Ausdruck, dass es versäumt
wurde, einen Treffpunkt hier in
der Halle für die Medenauer einzurichten.
Schnell stellte er das Ortsschild auf
den Tisch, auf dem bereits schon mehrere
Ortsschilder standen, und das Problem
wurde somit gelöst.
Dann bekamen wir auch schon Besuch
aus Groß Blumenau. Es war Frau Lisbeth
Schmidt geb. Rogge mit ihrer Tochter.
Nach einem netten persönlichen Gespräch
erzählte sie, dass ein Heimatfreund
aus Gr. Blumenau fast jährlich
seinen Heimatort besucht und auch dort
ein Jubiläumsfest gefeiert hat, 2004 hat
er auch Medenau besucht. Leider musste
er feststellen, dass es nicht mehr möglich
ist, auf den Friedhof zu gehen, da
die Straße etwa in Höhe Fleischerei
Krafczik gesperrt ist. Ja, und dann kam
Frau Wunderlich aus Pillau zu uns an den
Tisch. Der Tierarzt Dr. Kubbich aus
Medenau war ihr Großvater. Als kleines
Mädchen hatte sie sich oft bei den Großeltern
in Medenau aufgehalten. Auch sie
war 2004 in Medenau und hatte dort von
einem russischen Lehrerehepaar u. a.
Obwohl es an den Tischen von Fischhausen und Königsberg
Land zeitweilig sehr eng wurde, traf man
doch meistens auf fröhliche Qesichter. Foto: Ziegler
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■■HMM
auch meine Anschrift erhalten und anschließend
Kontakt zu mir aufgenommen.
Da Kubbichs und Fechners unmittelbare
Nachbarn waren, nahm Frau Wunderlich
auf meinen Rat hin auch Kontakt
zu Emst Fechner auf, um noch etwas über
ihre Großeltern in Erfahrung zu bringen.
Sie hatte noch eine dunkle Erinnerung
an eine Holzbrücke, über die sie einst in
Medenau gegangen war. Ich konnte ihr
nun erklären, wo sich diese Brücke
damals befand - es war die Holzbrücke
— Liebe Neukuhrener! —
Unser
13. Ortstreffen gehört
inzwischen der Vergangenheit an und
wie versprochen möchte ich unser
Heimattreffen für diejenigen, die nicht
dabei sein konnten, noch einmal Revue
passieren lassen. Getroffen haben wir uns
wie in den Vorjahren in „Köhn’s Hotel“
in Timmendorfer Strand. Ich denke, dass
alle zu dem Ortstreffen Angereisten mit
dem Ablauf zufrieden waren. Bei 150 (!)
verschickten Einladungen und etwa 60
Teilnehmern hätte die Resonanz allerdings
etwas besser sein können. Doch das
tat unserer guten Stimmung keinen Abbruch.
Jeder Teilnehmer hat seinen Beitrag
zum Gelingen des Treffens geleistet.
Gefreut habe ich mich wieder über
die netten Briefe, mit denen viele der
Eingeladenen ihr Fernbleiben aus triftigen
Gründen entschuldigt haben. Die an
die Neukuhrener übermittelten Grüße und
guten Wünsche habe ich ausnahmslos
weitergegeben.
Bereits am Freitag waren 30 Teilnehmer
angereist und in diesem Kreis haben
wir wieder einen sehr unterhaltsamen und
über den Mühlenteich, die man überqueren
musste, wenn man den Weg vom
Spritzenhaus aus zwischen Mühlenteich
und Wallberg entlang ging.
Ich wünsche allen Medenauem sowie
denen in meinem Bericht erwähnten Damen
beste Gesundheit und alles Gute für
die Zukunft.
Christel Saßnick
Kommerzienrat-Meyer-Allee 42 A
31226 Peine
gemütlichen Abend verlebt. Wie bei den
Treffen zuvor gab es unendlich viel zu
erzählen, und bei den Gesprächen der
älteren Teilnehmer über das ehemalige
Ostseebad Neukuhren fühlte man sich in
die Zeit vor 1945 versetzt. Erinnerungen
aus gemeinsamer Schulzeit wurden
ausgetauscht, und auch an „Jungenstreichen“
hatte es nicht gefehlt. Über
Themen der Gegenwart wurde ebenfalls
gesprochen, und erst gegen Mitternacht
war der vielfältige Gedankenaustausch
beendet.
Nach diesem unterhaltsamen und gelungenen
Auftakt folgte dann am Sonnabend,
23. April, das offizielle Ortstreffen.
Der Teilnehmerkreis vergrößerte
sich nach und nach. Besonders gefreut
habe ich mich wieder über die von weither
Angereisten. Als Stammgast war Renate
Goetzmann in Begleitung ihres Mannes
zu unserem Ortstreffen gekommen. Eine
weite Anreise hatten auch Arno Esch und
seine Nichte Christa Lehmann aus Gelsenkirchen,
Loni Rudolph und Mann aus
Bielefeld sowie Herbert Glogau mit sei-■■■■■■■■■■■■■■■■Hi
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