Liebe Fischhausener und Landsleute
der Nachbargemeinden,
das großartige Deutschlandtreffen
der Ostpreußen, das zum ersten Mal in
Leipzig stattfand, vereinigte wieder eine
Vielzahl von ehemaligen Samländern,
darunter ca. 40 Fischhausener, die sich
dank Irmgard Peters alle in die Anwesenheitsliste
eingetragen haben. Damit
ergibt sich die Möglichkeit, unsere
Stadtkartei weiter auszubauen und auch
die ehemaligen Fischhausener zu erfassen,
die bisher nicht darin verzeichnet
waren. Die angereisten Teilnehmer
kamen aus allen Teilen Deutschlands.
Die am Eröffnungstag angebotenen
Veranstaltungen konnten wegen der
begrenzten Anzahl von Sitzplätzen von
vielen Teilnehmern leider nicht besucht
werden. Das änderte sich am Sonntag,
wo die Großkundgebung in der Messehalle
1 gut 10.000 Besuchern Platz bot.
Die eindrucksvolle Ansprache des
Staatsministers und Leiters der Bayerischen
Staatskanzlei, Herrn Erwin
Huber, wird sicher allen die dabei
waren, in guter Erinnerung bleiben.
Neben den offiziellen Veranstaltungen
blieb an beiden Tagen Zeit für persönliche
Begegnungen und Gespräche, obwohl
die zur Verfügung stehende Zeit
durch die langen Wege auf dem Messegelände
und die außerhalb von Leipzig
erfolgte Unterbringung eingeschränkt
wurde. Fritz Homp und ich waren mit
einem Bus von Kiel angereist und mußten
uns an bestimmte, festgelegte Ankunfts-
und Abfahrtszeiten halten.
Dadurch ist möglicherweise der eine
oder andere Gesprächswunsch nicht erfüllt
worden, was ich bedaure. Läuten
wir eine neue Gesprächsrunde beim
Kreistreffen in Pinneberg am 16. und 17.
September d.J. ein. Ich hoffe auf eine
rege Teilnahme und ein frohes Wiedersehen.
Bedanken möchte ich mich noch für
die guten Wünsche zu meiner Wahl als
Stadtvertreter, die mich schriftlich oder
telefonisch erreichten.
In einer gesonderten Anzeige wird
ferner auf unsere verschiedenen Angebote
hingewiesen.
Gert Utschakowski, Graf-Stolberg-Str 41,
24576 BadBramstedt, Tel: 04192- 6933
Fritz Homp, Schlichtingstraße 5,
24109 Meisdorf, Tel: 04340-570
Fritz. Berger, Bergstraße 9,
77704 Oberkirch, Tel: 0 7802- 3158
mit ein paar Zeilen grüßen
die nachfolgend genannten
Heimatfreunde und meine Frau
und ich Euch vom Bundestreffen
der Ostpreußen 2000 aus Leipzig.
Angereist waren am Samstag
und Sonntag: Kurt Maibaum mit
Ehefrau, Willy Zander mit
Ehefrau und Sohn, Mariechen
Schulz, geb. Dubert, Helga
Coburger, geb. Wittke, Gerda
Wittke, Eva Bartz, geb. Kalitzky,
H. Wiede mit Ehefrau, Helga Hüls, geb.
Karschau und Frau Wittkowski, die zeitweise
in Groß Dirschkeim gewohnt hat.
Über das Treffen wurde an anderer
Stelle ausführlich berichtet.
Liebe Groß Dirschkeimer, diese
Grüße sollen Euch ermuntern zahlreich
zum Kreistreffen am 16./17. September
Ich glaube, daß ich über unser
geliebtes Samlandheftchen die meisten
Dirschkeimer erreichen kann und somit
möchte ich diese Chance nutzen, um
mein Anliegen publik zu machen. 1938
zogen meine 'Eltern nach Groß
Dirschkeim, weil mein Vater Zivilbediensteter
des Flughafens wurde. Meine
Familie gehörte zu den ersten Familien,
die den großen Luxus genießen konnten,
aus einer beengten Landwohnung,
in eine für damalige Zeiten luxuriöse
Neubauwohnung mit fließendem
Wasser und Spülklosett einziehen zu
d.J. nach Pinneberg zu kommen. Auf
ein gesundes Wiedersehen!
Euer Arno Wittke,
Am Steinbühl 11, 07368Liebschütz,
Telefon: 03 66 40 - 2 25 41
Liebe Qroß Dirschkeimer !
können. Wenn ich heute die Wohnung
renoviere und nicht die modernsten
Farben benutze werde ich immer noch
über meinen Geruchssinn an den
Einzug in Groß Dirschkeim erinnert. In
Gedanken sehe ich dann auch noch die
Mischmaschine an der gegenüberliegenden
Straßenseite stehen. Für mich
als 4 jähriger Junge (wir Jungs mit
ostpreußischem Blut in den Adern, liefen
damals schon mit offenen Augen
durch das Leben) war die drehende
Mischmaschine das erste Weltwunder,
das ich kennenlernte. Nach meiner
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