und über die Poststellen Alexwangen
und Craam/Kraam berichten.
Die in den Berichten genannten,
genauen Daten zu den Postanstalten,
auch in dem Bericht über die Post in
Rauschen, wurden in jahrelangen
Recherchen von Herrn Dr. Vogelsang,
Hermannsburg, ermittelt und der Arbeitsgemeinschaft
Deutsche Ostgebiete
e. V. zur Verfügung gestellt. Sie sind
amtlichen Unterlagen entnommen.
Liebe Cranzer und liebe Landsleute aus
den Nachbarorten!
Während ich diese Zeilen zu
Papier bringe laufen die letzten Vorbereitungen
für die Kulturtage in der
Zeit vom 18. bis 25. Juli 1999 in
Rauschen. Bruno Radtke und auch ich
können dort leider nicht dabeisein.
Cranz wird aber in der Fotoausstellung
„Das Samland - früher“ vertreten
sein. Ich habe für diesen Zweck
20 Bilder herausgesucht, um unseren
verlorenen Badeort in seinen wesent-Ich
wünsche nun einen schönen 1
Sommerausklang und ein zahlreiches I
Wiedersehen am 18./19. September
beim Kreistreffen in Pinneberg. Mit
heimatlichen Grüßen verbleiben
Euer Hans-Georg Klemm, I
Sudetenstr 11, 91080 Uttenreuth,
Tel.: 09131-58489undin alter
Verbundenheit
Eure Billjötts
lichsten Punkten darzustellen und in I
schönen Ansichten zu zeigen. Das I
Bildmaterial wird nach Beendigung
der Kulturtage voraussichtlich der I
Kinderbibliothek in Cranz übergeben |
(siehe Text im beigefügten Bild) und
kann dort von Cranzbesuchern in
Augenschein genommen werden. Die
Kinderbibliothek zeigt schon heute
alte Ansichten von Cranz. Besucher
sind dort gern gesehen.
Obwohl ich 1997 Cranz letztmalig
besucht habe, bin ich über die dortige
weitere Entwicklung von vielen Seiten
unterrichtet worden. Leider erfahre
ich wenig Positives. Besonders geschockt
hat mich die Mitteilung, daß
der Sand zwischen den ehemaligen
Bädern Ost und West nicht mehr vorhanden
ist. Das Wasser soll bis zu den
Steinaufschüttungen vor der Promenade
reichen. - Der Touristenstrom
soll auch nicht mehr so üppig fließen.
Die Bauarbeiten am Kurhaus, am Ersatzbau
für das Strandhotel, am Ersatzbau
für das Haus von Bäcker Neumann
in der Strandstraße sowie am
Ersatzbau für das Haus von Bäcker
Voß in der Königsberger Straße sind
noch nicht abgeschlossen oder ruhen
zum Teil, obwohl der Baubeginn etwa
3 Jahre zurückliegt. Der Um- bzw.
Ausbau der „Königin Luise“ ist auch
nicht beendet. Einige Zimmer sind
jedoch fertig und stehen den Touristen
zur Anmietung zur Verfügung. Westlich
von Cranz in Richtung Wosegau
entsteht eine Wohnsiedlung, an der z.
Z. zügig gearbeitet werden soll.
Licht und Schatten liegen eng beieinander.
Während das Ostpreußenblatt
in seiner Ausgabe vom 15.05.99
noch von dem wirklich sehr seltenen
Fest der Gnadenhochzeit von Erich
Buchholz und seiner Frau Charlotte,
geb. Wisch, berichten konnte, verstarb
der Ehemann Erich leider bereits am
28.05.99. Am 09. Mai hatte er noch
seinen 93. Geburtstag und am 10. Mai
mit seiner Frau „Lottel“ die Gnadenhochzeit
feiern können. Beide hatten
vor 70 Jahren in Rudau bei Cranz den
Bund fürs Leben geschlossen. Unser
ganzes Mitgefühl gilt der Hinterbliebenen,
Frau Charlotte Buchholz.
Im Zusammenhang mit dem freudigen
und auch traurigen Ereignis des
Ehepaares Buchholz habe ich wiederum
erfahren, daß die Cranzer Heimatgemeinschaft
lebt. Ich wurde nämlich
von zwei bei bzw. in Kiel wohnenden
Cranzern über die Geschehnisse
unterrichtet. Das geschah einmal fernmündlich
und im zweiten Fall brieflich
unter Beifügung eines Zeitungsberichtes
über die Gnadenhochzeit
und Todesanzeige. Zusätzlich unterrichtete
mich der letztgenannte Infor-Öslseebad
Cranz
Königsberger Str.
In dem Haus »Königsberger Straße 49" (links im Bild) befindet sich jetzt die Kinderbibliothek, in der die in
Rauschen gezeigten Bilder von Cranz zu sehen sein werden. In dem Haus betrieb der Rechtsanwalt Max Krell
seine Anwaltspraxis. Im Haus rechts daneben praktizierte der Zahnarzt Dr. Werner Pankow.
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