Gorsko, Oslonin (Schleunchen), Siekowo und Kluczewo (im
späteren Kreis Bomst).
Ob es zu einem ersten Ansiedlungsversuch gekommen ist, ist
nicht überliefert, anscheinend aber nicht erfolgt. Dazu war
vermutlich auch die Distanz zwischen Pforta und Priment zu
groß.
In den 1230er Jahren startete dann der Posener Adel einen
neuerlichen Versuch und schenkte dem Kloster Paradies (bei
Meseritz) Land bei Obra, wo 1236 das Kloster anlegt wurde.
Zu jener Zeit herrschten die Niederschlesier auch über Großpolen,
und es wäre ihnen sicherlich gelungen Polen unter ihrer
Herrschaft zu einigen, wäre über Europa nicht ein Unglück
hereingebrochen.
Aus den weiten Steppen Asiens brachen die Mongolen in Europa
ein, zerschlugen die russischen Herzogtümer der Ruriken-Dynastie
und standen 1240 in Polen. Die eilig zusammengerufenen
polnischen Truppen und ein deutsches Ritterheer
wurden aber bei Walstadt vernichtend geschlagen. Herzog
Henryk (Heinrich) II., der Fromme, von Liegnitz fiel in
der Schlacht und mit ihm starb der niederschlesische Traum
von der Königsherrschaft.
1252 startete Herzog Przemyslaw II. von Großpolen einen
zweiten Versuch und schenkte dem Abt von Paradies die Orte
Ptowy (noch im Mittelalter untergegangen), Wielen (Fehlen),
Lupice (Lupitze) und Obrzyce (Altkloster). Aber auch dieser
Versuch mißlang offensichtlich, denn eine Generation später
(1277) wurde erneut ein lokaler Adeliger, der Wojwode von
Posen, Benya (Benjamin) Zaremba, aktiv und schenkt dem
Abt Ulrich von Paradies acht Dörfer am Wielener (Fehlener)
See. Nachdem der Herzog Przemyslaw II. von Posen und Bischof
Boleslaw von Gnesen diese Stiftung bestätigt hatte,
schickte der Abt 13 Mönche unter der Führung Olibertus in
das geschenkte Gebiet, wo sie offensichtlich mit der Anlage 40