Full text : Verzeichnis der Orte mit Höheren Schulen im Großdeutschen Reich 1941

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Borwort.

über den tatsächlichen Bestand an allgemeinbildenden
Schulen, die über das Ziel der Volksschule hinausführen,
recht schwierig geworden ist.
Das vorliegende Heft will in erster Linie diesem Übelstand
 abhelfen; es zählt sämtliche 2367 Orte des Großdeutschen
 Reiches auf, in denen überhaupt Höhere Schulen
und Mittelschulen (in der Ostmark Hauptschulen, im
Sudetenland Bürgerschulen) vorhanden sind, und bezeichnet
 innerhalb dieser beiden Schularten die einzelnen
Schultypen durch leichtverständliche Zeichen, die in der
nachstehenden „Zeichenerklärung" zusammengestellt sind;
der Hinweis, welche Schulen mit einem Schülerheim
verbunden (.- vor dem Zeichen) und welche Privatschulen
(fj um das Zeichen) sind, wird willkommen sein. Die
mit v bezeichneten Vorbereitungsanstalten tragen sämtlich
privaten Charakter und gehören nicht zu den anerkannten
 Höheren Schulen; sie arbeiten jedoch
nach dem Lehrplan der Höheren Schule und verfolgen
das Ziel, Schülern, die wegen Krankheit oder häuslicher
Verhältnisse zurückgeblieben sind, den Anschluß an die
anerkannten Schulen zu ermöglichen und junge Leute,
die keine Höhere Schule oder Mittelschule besuchen, auf
die Abschlußprüfungen vorzubereiten. Die Prüfungen
 selbst können sie nicht abhalten, diese finden
stets vor den von der Schulaufsichtsbehörde bestellten
Kommissionen statt.

Das Heft hat seinen Hauptzweck damit erfüllt, daß
es bei jedem Ort Zahl und Art der vorhandenen Schulen
angibt; wer sich über die Schulen selbst genauer unterrichten
 will (Name, Schulträger, Anschrift, Zahl der
Klassen, Lehrer und Schüler usw.), muß zu anderen Hilfsmitteln
 greifen. Für die Höheren Schulen ist dies der
„Wegweiser durch das höhere Schulwesen des Deutschen
Reiches", bearbeitet von der Neichsstelle für Schulwesen
(Berlin, Weidmannsche Verlagsbuchhandlung); der neueste
Jahrgang ist 1940 erschienen. Für die Mittelschulen liegt