Object : Unser Schönes Samland

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Liebe Peyser Heimatfreunde!

Von Frau Helga Wyrwa wurde das unten stehende Bild eingsandt: es wurde vom
Berg am Festplatz aus fotografiert. Der Weg links führt zum Ostpreußenweg,
geradeaus zu Lipp Mai, den Großeltern. Rechts geht es zur Dorfmitte und zum
Bäcker. Hinter den Bäumen liegt der Königsberger See-Kanal und der Hafen.

Zur Erinnerung an das Kreistreffen 2004 in Pinneberg

- der Peyer Tisch -

Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V. im Internet:

www.kreis-fischhausen.de

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Liebe Heimatfreunde aus Rauschen

und den Schulbezirken Craam, Qeorgenswalde und St. Lorenz!

Die

Auswirkungen
der Naturkatastrophe
 im fernen Osten
 begleiteten uns in
das neue Jahr 2005 und
erschreckten durch ihr
Ausmaß weltweit die
Menschen. Das Leid
der unmittelbar Betroffenen
 in den zerstörten Gebieten und
in den Familien der Touristen aus aller
Welt können wir gar nicht ermessen.
Auch wenn diese zerstörten Gebiete von
uns sehr weit weg liegen, sind wir
allerorts vor den Naturgewalten nicht sicher.

Uns alle vereint sicherlich der Wunsch,
dass Schreckensnachrichten im neuen
Jahr nicht auftreten würden und die Menschen
 ihre Ruhe haben.

Erdbeben im Samland
Wahrscheinlich haben die meisten von
Ihnen noch nicht erfahren, dass es am
21. September 2004 auch ein Erdbeben
der Stärke 4 bis 5 im Samland gab. Die
Berichte über die Auswirkungen sind so
unterschiedlich wie die Angaben über das
Epizentrum, dessen Lage in den verschiedenen
 Medien von Pr. Eylau (südl. von
Königsberg), über Komieten/Bärwalde
bis 20 km nördlich von Neukuhren in
der Ostsee angegeben wird. In Rauschen
ist der vor 104 Jahren aufgeschüttete
Bahndamm hinter dem Mühlenteich - also
zwischen Rauschen-Ort und Rauschen-Düne
 - abgerutscht. Nach einem Bild im
„Königsberg-Express“ schwebten die
Schienen auf einem Teilstück frei in der
Luft. Der Spalt soll 15 m Tief gewesen
sein (lt. Königsberger Express).

Innerhalb von drei Tagen soll die Strecke
 wieder repariert worden sein und der
Zugverkehr läuft wieder. Ferner sollen
ca. 200 Häuser von herabgestürzten
Schornsteinen oder durch Risse beschädigt
 worden sein. Welche Gebäude das
betrifft, ist mir nicht bekannt. Nach

KÖNIGSBER

Der beim Erdbeben abgerutschte Bahndamm in
Rauschen (Foto: Königsberger Express 10/2004)

Zeitungsmeldungen wären in Königsberg
ca. 100 Personen verletzt worden. Die
Geschwister Irene Gripp und Irmgard
Fabricius (beide geb. Kurowski aus St.
Lorenz) weilten zu dieser Zeit im Samland.
 Sie waren auf einem Ausflug und
haben vom Beben nichts bemerkt. In
Rauschen hörten sie dann davon, haben
aber keine Schäden gesehen. Anscheinend
 gibt es in der russischen Informationspolitik
 nach wie vor Unklarheiten.
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