Full text : Unser Schönes Samland

wmtBBmmmmam mm-mm

frühen Ordenszeit eru/ahnt wurde. -1339 wurde es a/s nrsthagn
urkunandi erfaßt. Das Qutshaus SO// dem ñurfu/sten C,eo/y
U/i/heJm des m der üJarnicker Porst yerne jagde.o/s Jagdhaus
gedient haben. Dt ejes gut¿ haus haben die Bussen nad? dem Stieg
abgetragen. Qeb/iebcnstnd die ujirtschaftsgebáude. D/e damaligen

 hasernen a/erden auch heute u/ieder a/s so /che ge -
nutzt .u/et tere esha/tengeb/iehene gebäude sinddieSdru/e,
che Beamten hdas er , die sogenannten Scboko/aden/faaset-,
das gosthaus„Zur Sdtv/andkusie "unddie meisten Sied/ungs ■
háuser .Heu entstandet/ sindfunfstedc/ge cdehnhauses m

P/attenbauu/eise. D/e Q/- Oi/sdikeiiner Sch/uu/t, ehe md 5ee
dorn, Ho/unaes und ¿daß dorns /raud/ern beutocnsen ist. be -
ginnt direkt neben dem Qu/ an der Landstraße und erstreckt
 sie/? ca. &OOm bts surr See hin. don imposante/ Großartigkeit
 war besonders die Pusmandung nacJ/der See
md dem ga/genberg. Zur Ordenszeit befandsich hier /aut
einer Marte von -/¿V2 eine/ der vier ga/gen der Sam/andkus¿e
u/o man dermteindiebe gebangt habut so/i. Siehe dazu auur
meinen Beitrag aber Qr. Dirst/ikeimim Heimatbrief 330. Fo/ge
(¡1/3996/. Hier am Sch/uddausgang lagen aama/s die Fischerboote.
 die bei Sturmsee in der Schlucht Schutz fanden. 3m
nachs ten ße/trag geht es eon tjr, Dirsdtke/m cuetter entlang
 der Sam /andhuste nach Pa/mnicken ( ^antdrngj).

58

■■■■■

—-Ausflug in die Vergangenheit

/ ^ ^ a c h langer Vorbereitung war es
3 1 I soweit: Im Frühjahr 2001 - kurz

▼'vor Ostern - hieß es Abfahrt in
Richtung Ostpreußen mit den Familien
Bodo und Marina Kuklinski, Detlef und
Christine Kuklinski, Wolfgang und
Irmlinde Kuklinski sowie Gerhard und
Herrn Göde als Organisator, der auch
einen Kleinbus für acht Personen organisiert
 hatte.
Nach dem ersten Tag in Königsberg,
der ganz ungewohnte Eindrücke und Bilder
 hinterließ, sollte es in unseren Heimatort
 gehen. Am Montag in der Frühe,
mit Wurst, Konfitüre und Eierspeise gestärkt,
 ging es nach Seerappen (Lublino).
Vorher durch Herrn Göde noch eine kurze
Inspektion unseres Fahrzeuges. Im Übrigen,
 unser Auto stand immer vor dem
Hotel und wurde nachts durch Miliz bewacht
 - und wir natürlich auch.
Über den Königsberger Ring
fuhren wir in Richtung Fischhausen.
 Nach ca. 10 Kilometern
dann rechts ab in Richtung Bärwalde
 (der Ort existiert nicht
mehr), weiter Richtung Seerappen,
 anschließend über die
Eisenbahnstrecke Königsberg/
Fischhausen bis zum Bahnhof
Seerappen. Von einem älteren
Ehepaar wurde uns der Weg
nach Kornitten gewiesen. Den
Ort Seerappen gibt es nicht mehr,
es stehen nur noch ein paar Häuser
 in der Nähe des Bahnhofes -
ansonsten gibt es nur Gras und
Sträuchen Linkerhand Fragmente des
ehemaligen Flugplatzes. Rechts eine
Siedlung, danach eine Schule. Diese
suchten wir auf und trafen zum Glück
auf die Deutschlehrerin. Sie führte uns
gleich in die Schule und zeigte uns ein

entstehendes Museumskabinett. Diese
Schule befand sich im früheren Gut. Diese
 Siedlung war also Kornitten, unser
Geburtsort.
Eine Familie Ettel in Kornitten war
durch die Dolmetscherin informiert worden,
 sie luden uns zu Tee und Gebäck in
ihr Haus ein. Sie bewohnten die ehemalige
 Schmiede, dieses Haus war in einem
Topzustand hergerichtet.
Im Anschluss ging es in Begleitung
von Senior und Junior Ettel zu unserem
Geburtshaus. Mit etwas „Bakschisch“
durften wir unsere ehemaligen Wohnräume
 besichtigen. Wir waren alle schrecklich
 aufgeregt. Stube mit Kachelofen
(zwar etwas verändert), Küche, Waschküche,
 Schuppen und Garten - alles wie
ich es noch in Erinnerung hatte. Meinen
Brüdern Detlef und Bodo erklärte ich,
wie wir gewohnt haben, wo wer geschlafen

 hat, wo wir gegessen haben usw. Die
jetzigen Bewohner sind ältere Leutchen
aus Belorussland mit einem Sohn.
Die Einrichtung des Hauses war zwar
spartanisch, aber dennoch ordentlich.
Auch der Garten war in einem guten