— Liebe Regehner Heimatfreunde
einschließlich der Ortsteile Watzum, Kalthof und Tolklauken!
Mit
Riesenschritten eilen wir dem Jahresende
entgegen. Viele von uns
werden sicherlich Bilanz ziehen über die
vergangenen Wochen und Monate. Manche
werden vielleicht versuchen, einen
ihrer glücklichsten Augenblicke im Leben
festzuhalten. Andere wiederum müssen
mit unvorhergesehenen Schicksalsschlägen
fertig werden. Ein buntes Mosaik
unseres menschlichen Daseins in diesen
Tagen, das uns still und nachdenklich
macht. Besonders aber gehen unsere
Gedanken in unsere alte Heimat, aus der
wir vor über 60 Jahren vertrieben worden
sind. Dabei gehört Heimweh zu den
stärksten Kräften, die unser Leben bestimmt.
Immer wieder werden wir von
diesen Augenblicken eingeholt, die man
so gerne festhalten möchte und die unauslöschlich
sind.
Zunächst aber darf ich Sie auch
diesmal wieder in unserem schönen
Heimatbrief ganz herzlich begrüßen und
Dank sagen allen, die im September den
Weg zum Heimattreffen nach Pinneberg
gefünden hatten. Da ich leider nicht dabei
sein konnte, geht mein besonderer Dank
an Gerhard Weiter, der mich souverän
vertreten hat.
Der Herbst, der sein schönes buntes
Kleid bereits abgelegt hat, erinnert uns
an seinen unvergleichlich schönen Duft.
Seine Farbenvielfalt lässt uns innehalten
und vor Bewunderung der herrlichen
Natur zum Staunen bringen.
Nun aber ist der Winter eingekehrt. Es
hat geschneit bis Frau Holle die Puste
ausgeht. Wie Perlen glitzern die Schneekristalle
in der grellen Wintersonne. Kalt
ist es und eisig. Doch wir sind mollig
warm angezogen. Wir genießen die verschneite
Winterlandschaft am schönsten
Ende der Welt. Sie hat ihr eigenes unverwechselbares
Gesicht auf der samländischen
Halbinsel, wo unser Zuhause ist.
Verschiedene Spuren des zahlreichen
Wildes haben wir entdeckt. Sie führen
uns über zugefrorene schneebedeckte
Acker- und Grünlandflächen. Ab und zu
lugt die Spitze eines Zaunpfahls hervor,
die der Tiefschnee ffeigibt. Wie von selbst
gleiten unsere Skier über die glitzernde,
blendend weiße Fläche. Wir hören nur
unseren eigenen Atem und das Knirschen
der Skier. Eine kleine Weile bleiben wir
stehen und verfolgen weiter die Spuren
des Wildes. - Die Zeit scheint stehen
geblieben zu sein. Tiefe Zufriedenheit
macht sich breit. - Winterromantik pur
... im Samland.
In ein paar Tagen ist es nun so weit.
Weihnachten steht vor der Tür. Geschenke
werden ausgesucht, liebevoll verpackt
und Christkind und Weihnachtsmann
bereiten sich auf das Fest der Feste vor.
„Von drauß’, vom Walde komm ich her.
Ich soll euch sagen, es weihnachtet sehr.“
- Eine Momentaufnahme der Kindheitserinnerungen.
Wer denkt da nicht an den
Weihnachtsmann oder Knecht Ruprecht,
an Schlitten, an Schnee und den warmen
Kachelofen in der guten Stube, an einen
bunt geschmückten Weihnachtsbaum und
an kleine Geschenke? Wer denkt da nicht
an „heile Welt“ - „Und all überall auf
den Tannenspitzen, sah ich goldene Lichtlein
blitzen ...“.
Freuen Sie sich nun mit mir auf ein besinnliches,
gesegnetes Weihnachtsfest
und einen richtig schönen Start mit viel
Erfolg im neuen Jahr 2006. Mit ganz viel
Gesundheit, Zufriedenheit und guter
Genesung für unsere lieben Kranken.
Das
diesjährige Kreistreffen liegt
schon wieder einige Wochen zurück.
Leider, leider konnte ich nicht mit
dabei sein. Ich lag nach einer Operation
noch im Krankenhaus. Ihr könnt mir’s
glauben - ich war ganz schön traurig,
zumal wir Rothener ja Besuch aus Amerika
hatten.
Horst Flemming, der Sohn vom Schmiedemeister
Flemming, war mit seiner Frau
auf Deutschlandreise. Horst und seine
Frau konnten in diesem Jahr ihre Goldene
Hochzeit feiern und hatten dieses Ehejubiläum
nun zum Anlass genommen,
nach Deutschland zu reisen und alte
Freunde zu besuchen. So waren sie auch
einen Tag bei Rudi Schaack und seiner
Frau in Grünendeich. Mit Rudi zusammen
haben Horst und Frau am Kreistreffen
in Pinneberg teilgenommen und
dabei auch noch Schulfreunde getroffen.
Lieber Horst und Frau, alle Rothener
gratulieren ganz herzlich, wenn auch mit
Verspätung zu Eurer Goldenen Hochzeit.
Schön, dass mit Eurer Reise alles so ge-Das
alles wünsche ich Ihnen, meine lie1-ben
Regehner und verbleibe - wie immer
- mit den besten Grüßen in alter heimatlicher
Verbundenheit
Ihr Willy Fischer
Strumannstr. 4
48231 Warendorf
klappt hat, wir hatten auch extra für Euch
das schöne Wetter bestellt. Wir wünschen
Euch noch viele schöne, gemeinsame
Jahre bei guter Gesundheit.
Rudi Schaack hat mich ein paar Tage
nach dem Kreistreffen angerufen und mir
erzählt, wer alles da war. So ganz heimlich
habe ich dann doch ein bisschen geheult.
Sehr gefallen hatte es auch allen,
dass die Feierstunde am Sonntag im Saal
des Cap Polonios stattfand. Ich wäre sooo
gerne dabei gewesen.
So hoffen wir darauf, dass wir uns im
nächsten Jahr gesund und in alter Frische
wieder sehen.
Schon heute wünsche ich Euch allen eine
ruhige Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest
und gutes neues Jahr.
Herzlich grüßt Euch
Eure Eva Schwarz geh. Hamann
Alter Schulweg 8
25724 Neufeld
Tel./Fax: 04856 / 322
Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V. im Internet:
www.kreis-fischhausen.de
Liebe Rothener!