Neue Wandtafeln für die Schule in
Fischhausen/Primorsk
„Abschiedsgeschenke erwünscht zugunsten
der Schule in Primorsk“, stand
auf der Einladung zur „letzten Baubesprechung“
von Dietrich Huucks Ausstieg
aus dem aktiven Berufsleben.
Die Kollegen fanden die Idee prima,
wollten wissen wo Primorsk liegt und
spendeten. So konnten meine Frau Frauke
und ich am 29.7.2000 den Betrag von
3.000,— DM an die Bürgermeisterin
Glafira Petrowna Grigorenko übergeben.
Bei einem Rundgang wurde die
Schule inspiziert: Fußböden und Bänke
waren frisch lackiert, die Toiletten funktionierten.
Die 8 Computer der ersten
Generation in der Informatikklasse gehören
ins Museum. „Wie wär’s mit einem
neuen Computer mit Internetzugang?“.
Verständnisloses Kopfschütteln, dafür
brauchte man neue Fehrer. Besser wären
neue Wandtafeln. Von 12 sind nur 2 in
Ordnung. Das ist einzusehen. Breitenarbeit
geht vor Spezialistentum. Der
Beschluß im Gremium fällt einstimmig.
Über die Ausgaben werden Belege vorgelegt,
versprechen alle Anwesenden.
Dankbar werden in einer kleinen
Übergabefeier bei Saft und Gartenfrüchten
Selbstgebasteltes der Kinder aus dem
Werkunterricht überreicht, dazu Bernstein
und ein Bernsteinbild. Zwei Tage
später wird das im Aufbau begriffene
Museum besichtigt. Frau Grigorenko bittet
um Exponate, auch Kopien, die das
frühere Fischhausen betreffen. Danach
erfolgt ein Besuch des Soldatenfriedhofes
mit Niederlegen von Blumen und
ein sehr herzlicher Abschied.
Dietrich Huuck,
Am Kalbek 4, 24582 Bordesholm,
Telefon: 043 22-20 66
V.l.n.r.: Die Bürgermeisterin Qlafira Qrigorenko, Dietrich Huuck, Larissa Navross, die stellvertretende Direktorin
und Qalina, zuständig für die Haustechnik und Ausstattung der Schule.
Fuchsberg
Heinz Pellnath besuchte kürzlich
(vom 2.-12. Oktober d. J.) das Königsberger
Gebiet mit dem Busreiseunternehmen
Busche, dem er wegen
des guten Service und der bisherigen
problemlosen Reisen in die alte Heimat
immer noch die Treue hält.
Mit seinem alten Taxifahrer besuchte
er nicht nur unser Fuchsberg, um zu
schauen, was sich im zurückliegenden
Jahr möglicherweise verändert hat. Aus
seinem Fax mit stichwortartigen Hinweisen
hier mein Bericht! - Die Wohnhäuser
Eichwald und Schweißing zeigen
sich unverändert wie auf den beiden
Farbfotos der Herbstausgabe d. J. zu
sehen ist. Gleiches trifft auch auf das
Altenteil Stobbe zu. Am Wohnhaus
meiner Eltern (Wulff) fehlt die eine
oder andere Dachpfanne und läßt den
Witterungseinflüssen des Holzunterbaues
freie Bahn. Zur Reparatur bleibt
den Bewohnern, die dem Wodka zugetan
sind, keine Zeit. Das Grundgemäuer
des Mühlenkellers scheint Fiebhaber
bekommen zu haben. Es ist geschrumpft
wie der ebenso einst aufgemauerte
Sockel des Mahlganges, der im Vorjahr
noch stand. Von der Rückseite unseres
Wohnhauses mag Heinz „unseren
Schmiedenteich“ (benannt nach der
Schmiede) so gesehen haben, wie mein
im letzten Jahr gemachtes Farbfoto
zeigt.
Der „Schmiedenteich" von der Rückseite des Wohnhauses Wulff aus gesehen.
Im Hintergrund durch die Bäume schimmernd, das Stallgebäude der „Villa" Krüger, 41