sem einige wichtige Daten erfragen
können.
Durch die Hinweise im Ostpreussenblatt
und in den Heimatbriefen
haben Sie erfahren, daß in der Zeit
vom 18. bis 25.07.1999 ein Samländertreffen
stattfinden wird. (Siehe Seite 3)
Ich bitte alle Cranzer, die 1999 einen
Besuch der Heimat planen, den
Besuchstermin möglichst in den vorgenannten
Zeitraum zu legen, um an
dem Treffen teilnehmen zu können.
Liebe Cranzer!
Es grüßt Sie, verbunden mit den
besten Wünschen für ein frohes Osterund
Pfingstfest
Ihr Walter Rosenbaum,
Gerhardstraße 23, 27576 Bremerhaven,
Telefon: 04 71-5 5008
auch im Namen von
Bruno Radtke Hemmstraße 306,
28215 Bremen, Telefon: 0421-35 1203
und unserer Frauen
ständiger Neubau der Restaurationsräume.
Wie man allgemein weiß, ist
nun nicht die Besucherzahl der Kaltbäder
so gestiegen, daß deswegen ein
Ausbau einer Badeanstalt notwendig
geworden wäre. Vielmehr dient der
Neubau der Zellen als Ersatz für den
vollständigen Abbruch des Westbades,
an dessen Stelle die Uferpromenade
bis zum Beginn der Steilküste verlängert
werden soll. Hiermit verbunden
ist einmal, daß die Bewirtschaftung
des einzigen dann noch bestehenden
Kaltbades rentabler wird. Ein besonders
großer Vorteil liegt auch darin,
daß unser Badestrand aus den beengenden
Fesseln befreit wird, wie sie
die Badeanstalten zu beiden Seiten in
diesen Jahren dargestellt haben.
Zu begrüßen ist darüber hinaus als
Wichtiges, daß die für die Bewohner
und die Kurgäste des westlichen
Cranz ein würdiger Weg zu den Kuranlagen
geschaffen wird, in dem man
bequemer die Promenade und somit
den Ort erreichen kann. Die verlängerte
Promenade wird etwa in Höhe
der Dr.-Kessel-Straße in den Dünenweg
enden. Der Fischplatz West soll
bestehen bleiben und durch eine
Unterführung unter der Promenade
mit der Wohngegend der Fischer verbunden
sein. Als wichtig und hauptsächlich
dem Kurbetrieb dienend ist
Unsere Nachrichten erhielten wir
über unsere Tageszeitung, die „Kurische
Zeitung
Im September 1937 stand dort
nachstehend aufgeführter Artikel, der
es meiner Auffassung nach wert ist,
noch einmal erwähnt zu werden:
( Drof^ügtger Slitfbait
ititb Umbau tu d r a i t f t
Heute vormittag fand auf Einberufung
durch Bürgermeister Struck
eine Sitzung des Gemeinderates statt, in
welcher der Vertretung der Bürgerschaft
des Ostsee- und Moorbades
Cranz eine freudige und vielen unerwartete
Mitteilung gemacht werden
konnte. Das Reich gewährt dem Ostsee-
und Moorbad Cranz in Erkenntnis
der Notlage eine beträchtliche Beihilfe.
Durch eine größere Summe, die sofort
bereitgestellt worden ist, sollen in erster
Linie die Anlagen der Kurverwaltung
verschönert und verbessert werden,
man wird weiter das Ortsbild des alten
Ortes heben und ferner den Ausbau
des Ortsteiles Westende vorwärtstreiben.
Selbstverständlich sind genaue Abmachungen
darüber getroffen worden,
für welche Zwecke die zur Verfügung
gestellten Gelder verwandt werden sollen
und in welcher Weise. In der großzügigen
und sich doch mit kleinsten
Einzelheiten befassenden Art, in der
das geschehen ist, kann man die Ge
währ dafür erblicken, daß der Nutzen
für die Allgemeinheit, für uns Cranzer
Einwohner wie für unsere Sommergäste,
ein sehr umfassender sein wird.
Denken wir zunächst an unsere
Gäste und die Vorteile, die sie von den
Arbeiten erwarten dürfen. Da ist zunächst
wichtig die Erweiterung des
dsthad.es um 80 Zellen sowie ein voll-Gruß
aus dem Oslseebad Cranz
familienbad
WS .Herrenbad", um 1906 umgewandelt in „Familienbad" und später „Westbad" genannt, wurde im Zuge
n beschriebenen Ausbau- und Umbauarbeiten etwa 1938 abgerissen, um u.a. der Verlängerung der
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