Liebe Pobether Landsleute,
mtm/mmmmmammmmm
Das große Bundestreffen zu Pfingsten
in Leipzig ist erfreulich verlaufen.
Es trafen sich dort auch etliche Landsleute
aus unserem Raum Pobethen.
Leider konnte ich nicht daran teilnehmen,
hoffe jedoch, daß wir uns am
16./17. September d. J. zum Kreistreffen
in Pinneberg Wiedersehen. Es kann
sein, daß der russische Bürgermeister
aus Pobethen mit seiner Dolmetscherin
zum Kreistreffen nach Pinneberg kommen
wird. Wir haben ihn eingeladen
und er hat sein Erscheinen zugesagt.
Leider mußten wir uns wieder von
drei Landsleuten für immer verabschieden.
Am 12.10.1999 verstarb unser
Ernst Ziegler aus Ankrehnen im Alter
von 91 Jahren, am 9.3.2000 verstarb
Fritz Grabowski aus Pobethen 78jährig
und am 21.3.2000 Heinz Bobeth im
Alter von 74 Jahren. Wir werden ihnen
in unserer Gemeinschaft ein ehrendes
Gedenken bewahren.
Ich lade Euch herzlich zum Kreistreffen
im September nach Pinneberg
ein und bin bis dahin Euer
Ernst Wittrien,
Hans Thomastraße 11, 76316 Malsch
Für unsere Kreisgemeinschaft
ein sicheres Standbein
Im Rückblick auf das vergangene
Jahr konnte unser Vorsitzender, Herr
Louis-Ferdinand Schwarz, auf eine gute
Bilanz seiner Arbeit mit achtbaren Ergebnissen
verweisen. Er wurde und wird
auch in Zukunft vom Vorstand, Mitarbeitern,
Helfern und vielen Freunden
der Kreisgemeinschaft Fischhausen
unterstützt. Unübersehbar sind aber
auch seine Sorgen und Nöte für die weitere
erfolgreiche Arbeit in eine gesicherte
Zukunft (HB Folge 144, Seite 8).
Abgesehen von der natürlich steigenden
Altersstruktur ist dabei ein Schwerpunkt
unsere Spendenbereitschaft.
In Deutschland ist das Wort von der
Spende in den vergangenen Monaten
stark in Mißkredit geraten, weil, wie wir
es zu Hause nannten, schindluder damit
getrieben wurde!!!
-.
Was wir für unsere Kreisgemeinschaft
spenden ist zielgerichtet in unserem
eigenen Interesse und bedarf keiner
„schwarzen Konten“. Zum Ostpreußentreffen
in Leipzig hatte ich Gelegenheit,
mit unserem Vorsitzenden Herrn
Schwarz uns unserer Schatzmeisterin
Frau Walzer in getrennten Gesprächen
über unsere Spendenbereitschaft zu
sprechen. Das Gute überwiegt, weil ca.
75% aller Bezieher des Samländischen
Heimatbriefes spenden. Dieses Ergebnis
stimmt mich nachdenklich, wenngleich
ich einräume, daß im Einzelfall eine
persönliche Notlage vorliegt, die keine
Spende zuläßt, aber von den aktiven
Spendern verständnisvoll ausgeglichen
wird. Der Anteil der Nichtspender ist
aber zu hoch, sie sollten in sich gehen,
und ihr Tun und Lassen überdenken.
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■■MMM
Unsere Kreisgemeinschaft erhebt
weder Gebühren noch Beiträge, der
damit verbundene Verwaltungsaufwand
wäre viel zu hoch, sie lebt buchstäblich
von Spenden, die freiwillig überwiesen
werden.
Ich sehe jedem Heimatbrief erwartungsvoll
entgegen. Der Inhalt weckt
Erinnerungen an längst vergangene
Zeiten, an nicht mehr wiederkehrende
Erlebnisse im eigenen Dorf, in Wald
und Flur. Ich lese von Ereignissen und
Schicksalen, die ich selbst erlebte oder
auch von denen ich, Gott sei Dank, verschont
wurde. Mit Hilfe des Heimatbriefes
fand ich alte Freunde wieder und
weiß, was aus der alten Heimat geworden
ist und dort geschieht. Für diese
Bereicherung danke ich allen, die zur
Vorbereitung, Zusammenstellung, Herstellung
und Vertrieb unseres Heimatbriefes,
aber auch zur Organisation und
Erhalt unserer Kreisgemeinschaft beitragen.
Diese ständige Arbeit verdient
Dank und Anerkennung. Zur Vereinfachung
meiner Spende benutze ich
den beigefügten Überweisungsauftrag/
Zahlschein nur zweimal im Jahr, dann
aber jeweils für einen zweistelligen
Betrag.
Das WIE, WANN und WIEVIEL ist
bei unserer Spende Sache jedes Einzelnen.
Es gehört aber zur Ehre solange
wir Preußen sind!
Karl Ernst Schmidtke - einer aus Kragau -,
Schulberg IOC, 01157Dresden
Liebe Regehner Heimatfreunde
Einschi, der Ortsteile Watzum, Kalthof
und Tolklauken.
Redaktionsschluß ist angesagt. Die
Zeit drängt also wieder einmal. Ein
leeres Blatt Papier liegt vor mir, und
wie so oft schon überlege ich, worüber
ich Ihnen heute etwas schreiben soll.
Die Themenvielfalt ist schier unerschöpflich,
meint man immer, jedoch
das Richtige zu finden und in Worte
zu kleiden ist wirklich nicht so einfach,
glauben Sie es mir.
Zuerst aber darf ich Sie wieder
herzlich begrüßen in unserem schönen
Samlandbrief. Er ist in seiner Vielfalt
nach wie vor ein unverzichtbares Bindeglied
zwischen uns Samländern.
Das wissen Sie alle längst. Und man
weiß auch, daß viele Berichteschreiber
sich große Mühe geben, um Sie
mit interessanten Beiträgen aus der
Vergangenheit, der Gegenwart oder
Zukunft zu erfreuen. Man weiß aber
auch, daß das Erscheinen des allseits
beliebten Samlandbriefes gefährdet
ist, weil die Erstellungskosten hoch
sind und die Spendenbereitschaft eher
noch gesteigert werden müßte. Bitte,
denken Sie daran! 67