mit der dortigen russischen und polnischen
Bevölkerung ist die wichtigste
Basis. Die Landsmannschaft ist nicht
nur ein Geschichts- und Traditionsverein,
sondern nimmt aktuelle Aufgaben
wahr. Völkerverständigung,
humanitäre Hilfe, Rettung deutscher
Baudenkmäler und Kulturaustausch
erfordern Einsatz und bringen viel
Frucht. Die anwesenden Landsleute
bestätigten diese Feststellungen mit
ihren eigenen Erfahrungen vor Ort.
Viele haben schon mehrmals die alte
Heimat besucht und können von den
Problemen dort, aber auch von der
russischen Gastfreundschaft, der herzlichen
Aufnahme und der guten Zusammenarbeit
berichten.
Die Veranstaltung hatte mehrere
Höhepunkte. Hans Fischer aus Gutenfeld
stellte sein Kunstwerk „Wir Ostpreußen
zu Haus“ vor. Er erläuterte die
Symbolik: die Ketten um die Holztafel
sollen bedeuten, dass die Ostpreussen
in ihrer angestammten Heimat keine
freien Menschen, bestenfalls Gäste
sind, aber eingeschränkt in allen weitergehenden
Entscheidungsmöglichkeiten.
Das Kunstwerk soll in Lüneburg im
Ostpreußischen Landesmuseum aufgestellt
werden.
Holzarbeiten von Hans Fischer
waren Preise bei einem Ratespiel, bei
dem die Teilnehmer ihre Kenntnisse
über Ostpreußen unter Beweis stellen
mussten, und Georg Dedert erhielt als
Hauptorganisator als besonderes Dankeschön
ein Holzbild mit dem Foto seines
Elternhauses. Ein außergewöhnlicher
Orden als Dank für journalistische
Arbeit ist zudem von den Angehörigen
des Kirchspiels entworfen worden.
Echte ostpreußische Birke mit Bernstein
von Palmnicken, von Hans
Fischer kunstvoll verarbeitet, soll alle
drei Jahre an einen Journalisten des
Ostpreußenblattes vergeben werden.
Im Januar 2000 erhielt ihn Peter
Fischer. Fünf Personen unterschrieben
als Symbol für die fünf Erdteile, in
denen das Ostpreußenblatt gelesen
wird.
Am Sonntag, den 2. Juli, begingen
vier Personen ihre Diamantene Konfirmation.
Pastor Rainer Olesch, der Sohn
des letzten Pfarrers von Borchersdorf,
hielt den Gottesdienst. Die Abendmahlsschale
von Borchersdorf kam bei
der Feier zu Ehren. Sie wurde seinerzeit
von dem Vater der Marion Gräfin
Dönhoff gespendet und kam im Krieg
abhanden. Nach dem Krieg entdeckte
Marion Gräfin Dönhoff sie in einem
Antiquitätengeschäft und kaufte sie.
Auch die Schwester des Pastors Rainer
Olesch, Gabriele Kaiser geb. Olesch,
war gekommen. Sie nahm zum ersten
Mal an einem Treffen teil und wurde
herzlich begrüßt.
Einen schönen Brauch wollen die
Borchersdorfer zusammen mit den
Weissensteinern und den Schönmoorern
hochhalten: alle Personen sollen
mit Namen und Herkunftsort genannt
und vorgestellt werden. Dadurch sollen
die ostpreußischen Ortsnamen immer
wieder in Erinnerung gerufen werden.
Bärbel Beutner (Heiligenwalde)
sm
Liebe Bersnicker, liebe Nachbarn,
Alte Schule (Morgenstern, Heiligenkreutz 1938 - 40. Wer erkennt sich auf den, Foto!
unser Treffen bei der lieben Familie
Rosenow in Göttingen am 16. und 17.
April d.J. liegt nunmehr hinter uns -
wir werden noch lange daran denken.
Jung und alt, Kinder und Kindeskinder,
alle sind gekommen, sogar das
Enkelchen von Herrn Rosenow. Diejenigen,
die nicht an dem diesjährigen
Treffen in Göttingen teilnehmen konnten,
möchten wir mit einem Erinnerungsfoto
erfreuen. Unsere Gedanken
waren bei Euch.
Annemarie Leib fahrt (Toleikis)
Hofstraße 9, 73252 Lenningen,
Telefon: 0 70 26 - 70 36
Herr Leo Tobert wird zum Kreistreffen
am 16. und 17. September 2000
in Pinneberg mit einem Bernstein-Verkaufsstand
anwesend sein.