getan! Unsere Aufmerksamkeit wurde
dankend angenommen. Dazu muß man
wissen, daß während meiner Lehrzeit
der Meister eine Respektsperson war
und oft noch in dritter Person angesprochen
wurde.
An die Rückfahrt erinnere ich mich
nicht mehr.
Bei meinem letzten Besuch in St.
Lorenz suchte ich vergeblich nach der
Kirchentür mit den Kunstschmiedebeschlägen
von Schmiedemeister Suhr
aus Pobethen. Die Kirche in St. Lorenz
gibt es nicht mehr.
Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest
und alles Gute für das kommende
Jahr 2001.
Ernst Wittrien,
Heins Thomastraße 11, 76316 Malsch,
Telefon: 0 72 46-59 07
Peyse
Wettermäßig sah es zu unserem
diesjährigen Kreistreffen in Pinneberg
nicht besonders aus, doch am Sonntag
lichteten sich dann die Wolken und
die Sonne begrüßte uns Samländer.
Meine Gedanken vor jedem Treffen,
wieviele unserer Heimatfreunde
würden in diesem Jahr kommen? 31
Personen unserer Ortsgemeinschaft
waren angereist, wobei zwei Ehepaare
aus Thüringen den weitesten Weg hatten.
Wir fühlten uns wieder wie eine
große Familie und freuten uns über
das jährliche Wiedersehen, da die
Peyser ausschließlich in Pinneberg
Zusammenkommen und keine weiteDie
Heimattreuen
aus Peyse beim
Kreistreffen 2000
in Pinneberg
ren Ortstreffen veranstalten. Wir bleiben
dem jährlichen Treffen in Pinneberg
treu, um die umfangreichen
Vorbereitungen und die Gestaltung
dieses Heimattreffens durch den
Vorstand, die Geschäftsstelle und die
vielen Helfer mit unserer Anwesenheit
zu belohnen. Ein besonderes
Dankeschön haben alle Organisatoren
dafür verdient!
Am Samstag hielt unser 80-jähriger
Fritzchen Gerwien, wohnhaft in Bayern,
eine kleine Rede an uns Samländer,
die uns sehr nachdenklich
machte. Als Marinesoldat hatte er
unter schwierigsten Umständen beim
Untergang der „Wilhelm Gustloff“ bei
der Rettung der Flüchtlinge Hilfe
geleistet. Er konnte einige der in Seenot
geratenen Menschen retten und
dankt nach all den Jahren Gott, daß er
diese schwierige Rettungsaktion selber
überstanden hat. Fritz Gerwien
wünscht sich zur 50-jährigen Jubiläumsfeier
2001 in Pinneberg den
Auftritt eines Marinechors als Dankeschön
an die Marine.
Am Sonntagnachmittag hieß es
dann wieder Abschied nehmen, und
einer nach dem anderen trat die
Heimreise an. Ich fuhr wie immer mit
der Bahn nach Hause. Als ich im
Abteil Platz genommen hatte, erweckte
mein Bernsteinschmuck bei den
Mitreisenden großes Interesse und
nach wenigen Fragen war meine
Herkunft geklärt. Über das samländische
Gold kamen wir ins Gespräch
und plötzlich, bei der Fahrkartenkontrolle,
fiel mein Heimatbrief aus
der Tasche. Nach kurzer Erklärung
meinerseits erweckte dieses kleine
Büchlein großes Interesse und ein
Herr bat mich, doch ein Gedicht daraus
vorzulesen. Ob ihm vielleicht
meine ostpreußische Sprache gefiel?
Allen Peysern und Heimatbekannten
wünsche ich eine geruhsame
Adventszeit, friedvolle Weihnachten
und ein gesundes und glückliches
neues Jahr.
f 's
Heimat ist wie ein Magnet,
DIE MAN ZUR WEIHNACHTSZEIT
in Träumen
wiedersieht.
^
Eure Hedwig Biomeyer,
Niederbechsener Straße 20,
32547Bad Oeynhausen,
Telefon: 05731-940562
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