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45. Pillauer Heimattreffen in Eckernförde

vom 31. Juli - 3. August 1999

Mit hochsommerlichem Wetter
wurden die Teilnehmer des diesjährigen
 Pillauer Heimattreffens in Eckernförde
 begrüßt. Rund 300 Mitglieder
und Freunde hatten sich im Ostseebad
eingefunden, um hier mit Bekannten
und Verwandten ein Wiedersehen zu
feiern.
Das Treffen begann am Sonnabend
Nachmittag mit der Tagung der Gemeinschaftsvertreter
 im Rathaus, an
der auch einige Pillauer als Zuhörer
teilnahmen. In Vertretung von Herrn
Dr. Wöbke begrüßte dessen erster
Stellvertreter, Herr Klupsch, die anwebetonte

 die Bürgermeisterin, Frau Susanne Jeske-F
 Paasch, vor dem Kurfürstendenkmal, Foto: am

senden Pillauer und die, als Vertretung
der Stadt Eckernförde anwesende
Bürgermeisterin, Frau Jeske-Paasch.
In einer kurzen, freundlichen Entgegnung,
 wünschte sie dem Treffen und
der Versammlung einen guten Verlauf.
Nach dem Jahresbericht, und einer mit
Mehrheit angenommenen, erforderlichen
 Satzungsänderung, folgte dann
die satzungsgemäße Neuwahl des gesamten
 Vorstands. Bestätigt wurden im
Amt: Als Vorsitzender Dr. Bernd
Wöbke und seine Vertreter Bernhard
Klupsch und Ulrich Goll. Schatzmeister
 bleibt Erich Lau und neu, als
Schriftführer, kam Günter Wiese hinzu.
 Als Termin für das Heimattreffen
2000 wurde der 5 - 7. August festgelegt.

Zu einem Begrüßungsabend traf
man sich dann im Restaurant der
Stadthalle, wo man die Wiedersehensfreude
 unter den Anwesenden spürte.
Nach der Begrüßung durch Bernhard
Klupsch verging der Abend mit fröhlicher
 Unterhaltung von Tisch zu Tisch.
Der Sonntag begann mit einem
Gottesdienst in der Kirche Borby, gehalten
 von Pastor i. R. Petscheleit.
Danach folgte die Gedenkveranstaltung
 am Kurfürstendenkmal. Die Festansprache
 hielt diesmal die Bürgermeisterin
 von Eckernförde, Frau
Susanne Jeske-Paasch. In ihrer, mit
besonderem Beifall bedachten Rede,
betonte sie die enge Verbindung der
Partnerstädte Pillau und Eckernförde
durch deren geografische Lage an der
Ostsee. Sie sei auch für die unvergleichliche
 Atmosphäre verantwortlich.
 Uneingeschränkt bekannte sie

sich zu dem 1955 abgeschlossenen
Partnerschafts vertrag. Am Nachmittag
und Abend traf man sich dann wieder
in der Stadthalle, wo man genügend
Zeit für Gespräche, Plaudereien und
Diskussionen fand.
Am Montag war diesmal ein Ruhetag
 vorgesehen, da, wegen des aufgehobenen
 zollfreien Einkaufs, die Schiffe
nicht mehr verkehren. Eine Anzahl
von Pillauern nahm deshalb die Gelegenheit
 wahr, die Pillauer Heimatstube
 in der Gudewerdt-Schule zu besuchen,
 wo Ulrich Goll mit Rat und
Tat zur Verfügung stand.
Der Abschiedsabend führte noch
einmal etwa 100 Pillauer in den Saal

der Stadthalle. Musik und Tanz sowie
Darbietungen von Frau Rosemarie
Schmidt, Frau Elfriede Schaedler,
Herrn Ernst Sarkowski und den
„Osterbyer Hausfrauen“ führten zu
einem gemütlichen Abend. Mil dem
gemeinsam gesungenen Pillauer Lied
ging das diesjährige harmonische Treffen
 zu Ende.

Das nächste Pillauer Heimattreffen
wird vom 5. - 7. August 2000 in unserer
 Patenstadt Eckernförde stattfinden.

Günter Wiese (Schriftführer),
Am Schützenplatz 1 c, 21337Lüneburg,
Telefon: 04131-53924

Liebe Pobether Heimatfreunde

Im Juli 1999 wurde von unserer
Ortsgemeinschaft eine Reise in die
Heimat unternommen. 88 Personen
fuhren mit dem Busunternehmen
Busche ins Samland und nahmen dort
auch an den Kulturtagen in Rauschen
teil. Über die Kulturtage wurde an
anderer Stelle ausführlich berichtet.
In unserem Heimatort Pobethen
legten wir gemeinsam mit der russischen
 Bevölkerung' einen Kranz am
Ehrenmal der toten Soldaten und an
unserem Kriegerdenkmal auf dem
Schloßplatz nieder. An diesem Gedenken
 nahm auch der russische Bürgermeister
 teil. Die Bevölkerung war
uns gegenüber sehr aufgeschlossen und
hofft auf weitere Besuche und Kontakte
 unserer Heimatgemeinschaft.

Der Leiterin der Sozialstation konnte
 ich wieder einen ansehnlichen Spendenbetrag
 übergeben. Die Sozialstation
wird sehr gut eingerichtet.
Im großen und ganzen verlief unsere
 Reise reibungslos und zur Zufriedenheit
 aller. Danke für Ihre Teilnahme!

Über unser Pobethen früher möchte
 ich Ihnen nachstehend berichten,
und zwar heute über die Freiwillige
Feuerwehr.
Pobethen hatte seit Endes des 19.
Jahrhunderts eine eigene Freiwillige
Feuerwehr. Der Mannschaftsbestand
betrug vor dem Ersten Weltkrieg rund
40 Wehrmänner.
Der erste Brandmeister war Schmiedemeister
 Adolf Suhr. Er wurde nach 79