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In Neukuhren waren wir Lehrlinge...

Nun schon zum 9. Mal in Folge trafen
 sich die ehemaligen Lehrlinge vom
damaligen Flugplatz Neukuhren.
Manfred und Helga Kaiser hatten
dieses Mal die Organisation übernommen,
 und nach ihren Vorbereitungen
waren wir vom 22. - 26. August 1999
in Groß-Timmendorf gut untergebracht.
 Manfred behielt die Nerven
und brachte die 14 „Jungs“ und 12
Frauen auf einen Nenner.
Wir sahen den Hafen von Niendorf
mit seinen Fischern und genossen bei
strahlendem Sonnenschein den saisonüblichen
 Betrieb am Timmendorfer
 Strand. Am Tag danach stand
Lübeck per Bus an. In dieser liebenswerten,
 alten Hansestadt kamen die
meisten von uns kurz vor Kriegsende
an und hatten die Möglichkeit, im
September 1946 bei der IHK die
Facharbeiterprüfung abzulegen. Das
war für unser späteres Leben sehr
wichtig. Die Schönheit der Mecklenburger
 Küste bei Boltenhagen bewunderten
 wir nach einer Fahrt per Ausflugsboot.

 Am letzten Tag stand dann
die Kaffeestunde in Travemünde an.
Vom 35. Stock des 120 m hohen
Maritim-Hotels aus hatten wir einen
guten Rundblick in gepflegter Atmosphäre.
 Über dem Priel kreiste ein
Flugschüler im Hochdecker; er rief
Erinnerungen an Neukuhren in uns
wach.
Wir trennten uns in Einigkeit, mit
dem Versprechen uns zum 10. Treffen
bei Evi und Dieter Schneidereit in
Singen-Hohentwiel im Jahr 2000 wiederzusehen.
 Wir hoffen und wünschen,
 dann Heinz Balczukat, Gerhard
 Dumonti und Erich Gutzeit wieder
 in unserer Mitte begrüßen zu können,
 die in diesem Jahr leider fehlten.

Ein frohes Weihnachtsfest für alle
Samländer und alles Gute bis zum
nächsten Wiedersehen.

Euer Horst Kischnick,
Berliner Straße 12, 65760 Eschborn,
Telefon: 061 96-48 13 42

Liebe Peyser und Nachbargemeinden

Es ist schon wieder einige Wochen
her, daß wir uns in Pinneberg zum jährlichen
 Heimattreffen zusammenfanden.
Darüber will ich ganz kurz berichten.
Am Samstag waren leider nur zwei
Peyserinnen anwesend, dafür kamen
am Sonntag 23 Heimatbewußte „meiner
 Peyser“zusammen, und am Samstag
wurde es abends in gemeinsamer

Runde mit Landsleuten aus anderen
Orten sehr lustig. Herzlichen Dank für’s
kommen! Mit soviel Beteiligung hatte
ich am allerwenigsten gerechnet, da sich
doch bei uns allen hier und da schon
mal ein Wehwehchen einstellt. Aus
Thüringen und aus dem Schwarzwald
waren kaum Gäste erschienen. Kurt
Schalmann haben wir vermißt sowie

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Lieschen aus Kiel und viele, viele
andere.
Paul Horn danken wir für seinen
Bericht im Heimatbrief Folge 143 über
das letzte Peyser Grenzräumungsfest
auf dem Sonnenbergschen Platz. Vielleicht
 fällt Ihnen ja auch etwas aus unserem
 idyllischen Peyse zur Veröffentlichung
 im Heimatbrief ein?
Über das Heimattreffen in Pinneberg
 und die Kulturtage im Samland ist
an anderer Stelle ausführlich berichtet
worden. Es waren schöne und erlebnisreiche
 Tage in unserer früheren Heimat.
Wir Peyser fuhren am Samstag während
dieser Kulturtage in unseren Heimatort.
Horst Gerwien und Helga aus
Bienenbüttel übernahmen die Führung
mit den beiden Wichmanns und Dolmetscherin.
 An Horst ein besonderer

Dank, er kannte jedes Haus und wußte
wer darin gewohnt hatte, und es stehen
noch viele deutsche Häuser in Peyse.
Bewundert haben wir auch die Farbenpracht
 der Blumen in den Gärten, die
wir in Rauschen vermißt haben, und die
vollen Gemüsegärten. Einige Häuser
durften wir auch betreten, nachdem wir
dazu immer wieder sehr freundlich von
den heutigen Bewohnern aufgefordert
wurden. Ja, uns wurden sogar Blaubeeren
 und eingekochte Kirschen angeboten.
 Die Verständigung auf unterster
Ebene klappt.
ln der Nähe des Ostpreußen Werkes
entstehen neue Häuser, leider schafften
wir es nicht bis dorthin. Der Peyser
Wald, nahe des Bahnhofs, aufgeräumt
wie früher. Im Hafen standen drei
größere Fischkutter, teilweise etwas verln

 Peyse, im Hintergrund die im Bau befindlichen Häuser beim Ostpreußenwerk

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