Qroß Lindenau
Vom 1. - 4. Juni 2000 trafen sich die
Gr. Lindenauer, Kapkeimer, Gauledener
und Kl. Lindenauer zum Ortstreffen
in Sontra. Wen vergessen ? - Hoffentlich
nicht!
Unser inzwischen so liebgewordenes
Ortstreffen in Sontra liegt schon wieder
fast ein viertel Jahr hinter uns - leider.
Doch die schönen gemeinsamen Tage
und Stunden klingen lange nach.
Die genaue Teilnehmerzahl weiß ich
nicht, aber da die langen Tafeln im Saal
besetzt waren, schätze ich ca. 100 Personen.
Es waren ein paar „Neue“ hinzugekommen.
Erst sehr abwartend, dann
aber im Laufe der Tage dazugehörend
und frohgestimmt. Alles in allem - es
war wieder ein gelungenes Fest. Angefangen
bei Herrn Pichlmeier vom
Touristikamt, der Gruppe „Hänselsänger“
und den „Mann am Klavier“.
Bei seinen flotten Weisen hielt es selbst
die ältesten Gäste nicht auf den Plätzen.
Die gemeinsam gesungenen alten Volkslieder
endeten mit dem Ostpreußenlied.
Ein großes Lob geht zum wiederholten
Male an unseren Gastwirt, der für
uns „Königsberger Klops“ servierte.
Danke!
Das Wichtigste bei jedem Treffen ist
jedoch immer und immer wieder das
Schabbern. Beim Wechseln von Tisch
zu Tisch werden Erinnerungen aufgefrischt,
der fröhlichen Kindheit und
immer wieder der schweren Zeit nach
1945 gedacht. „Und wo hast Du gewohnt?“
hört man in vielen Gesprächen.
Meine kleine Erinnerung an unser
diesjähriges Treffen soll nicht enden
ohne Euch, liebe Reni, lieber Rudi, zu
danken. Was wären wir ohne Euch, ihr,
die in all den Jahren diese Ortstreffen
organisiert habt? Wir danken Euch von
ganzem Herzen für diese nicht immer
ganz einfache Aufgabe und wünschen
Euch alle Gesundheit dieser Erde.
Danke, danke im Namen aller!
Eure Helene (Leuchen) Gnunkow,
geh Austincit
Im Vordergrund der
Dorfteich mit Anger.
Links im Bild: Kurzwarengeschäft
Küßner-Friseur
Schädling,
Haus Kerwin-Fleische
Lorenz, Konditorei
Bergau. Rechts im Bild
Qasthaus Krupka, dahinter
das sogenannte
Steinhaus
Liebe Medenauer, liebe Nachbarn,
wir waren auf dem Bundestreffen
2000 der Ostpreußen in Leipzig.
Aus meiner Sicht gesehen, war es ein
bescheidener Erfolg. Wir dürfen in
unseren Erwartungen nicht vergessen,
daß seit dem letzten Bundestreffen wiederum
drei Jahre ins Land gezogen sind
und die Lücken, die in dieser Zeit entstehen,
sind nicht mehr aufzufüllen.
Trotzdem war die Spannung groß.
Wen werden wir Wiedersehen nach langen
Jahren der Trennung? Und es gab
ein erstes Wiedersehen nach langen,
langen Jahren. Aus den neuen Bundesländern
waren angereist Bernhard Beck,
Gustav Löll aus Sickenhöfen und Helmut
Felkowski aus der Neuen Siedlung.
Mit diesen „Nachbarn“ gab es interessante
und lange Gespräche nach 55
Jahren der Trennung.
Am Pfingstsonntag fanden sich dann
auch die Treuen unserer Ortsgemeinschaft
ein. Freudige Gesichter gab es
rund um unseren Tisch und das obligatorische
Begrüßungs-Schnäpschen wurde
auch getrunken.
Über das offizielle Programm dieses
Treffens wurde im Ostpreußenblatt ausführlich
berichtet und sicher haben Sie
den einen oder anderen Programmpunkt
wahrgenommen. Ich habe an
unserem Tisch ausgeharrt, um die
Nachzügler zu begrüßen.
Im Namen aller Anwesenden unserer
kleinen Ortsgemeinschaft soll ich
diejenigen grüßen, die leider nicht nach
Leipzig kommen konnten. Ein ganz
besonderer Gruß geht an Frau Elisabeth
Schwarz, Pollwitten. Ihr Platz blieb zum
ersten Mal leer.
Und nun, wie seit Jahren, die Liste
der Besucher unserer Ortsgemeinschaft:
Elisabeth und Margarete Jeger, Ursula
Wessel, Elli Werner, Gisela Peitsch,
Günter Bendig, Herta Weiß, Pollwitten,
Otto und Max Kindler, Brigitte
Possienke, Schuditten, Wilbert Schaller,
Mühle Schuditten, Rudi Freudenreich
mit Ehefrau, Sohn und Schwiegertochter,
Karl-Ernst Schmidtke mit
Ehefrau, Kragau, Manfred Wadehn und
Ehefrau, Wischehnen, Wolfgang Wadehn
und Ehefrau, Königsberg, Sigrid
Heimburger, Herta Bogenreuter, Inge
Harder, Condehnen, Elfriede Ruppel,
Bledau, Louis-Ferdinand Schwarz, Pollwitten.
Bis zum Wiedersehen beim diesjährigen
Kreistreffen am 16. und 17.
September in Pinneberg grüße ich alle
Medenauer und Nachbarn - und meine
Pobether Freunde.
ln treuer Verbundenheit Euer Landsmann
Ernst Fechner,
Eulengasse 7, 51371 Leverkusen