Metadata : Unser Schönes Samland

Weihnachtsspiel in Carmitten

Im Jahre 1923 wurde zum ersten Mal
in Carmitten von Carmittern das Singspiel
 von Plenzat zur Aufführung gebracht.
 Kulissen und Kostüme wurden
gemeinschaftlich entworfen und hergestellt.
 Maßgeblich daran beteiligt waren
die Jugendpflegerin Ilse Arnold, die
Hauslehrerin Käthe Kämmerer und der
Gutsmaurermeister Hermann Dupke
und viele mehr. Die alten schönen Weihnachtslieder
 klingen mir noch heute in

den Ohren, oder, wenn Josef an der
Herberge anklopft „Oh laßt uns rein, wir
sind gar arme Leut“ und der Wirt, Franz
Klein, antwortend singt „nein, nein, das
kann nicht sein, ihr geht mir fort und
kommt nicht rein“. Die Lieder wurden
vom Lehrer einstudiert. Die Freude am
Theaterspielen und die hohe Musikalität
 aller hinterließen bei uns Mitspielenden
 und Zuschauern sei es in
Carmitten auf der Bühne im Gemein-Thea



Therese
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Klein

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Herrmann
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Krause Eva

Hans Porteck

Ernst
Sprengel
Willi
Krause

Gustav
Werner
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88

deraum oder in Powunden oder Schaaken
 in der Kirche nachhaltige Freude.
Die Namen ohne Nachnamen sind
meine Geschwister, von denen Thea im
Sommer, fast als Letzte und kaum bemerkt
 von der Bühne des Lebens abgetreten
 ist. Sie war der Engel, der zu den
Hirten auf dem Felde sprach: „Fürchtet
Euch nicht! Ich verkündige Euch große
Freude, denn Euch ist heute der Heiland
 geboren. Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden und den Menschen
 ein Wohlgefallen!“

Das Schlußlied „Oh, du fröhliche“
läutete für alle die Weihnachtszeit ein.
Mit dem Namen jedes einzelnen
Mitspielenden ist ein Lebensschicksal
verbunden, das mich nachdenklich
stimmt.

Frohe Weihnachten!
Georg Sehmer,
Brookkoppel 18, 23684 Scharbeutz

Leserbrief

Folgender Leserbrief erreichte uns:
Betr.: „Unser schönes Samland“,
Folge 141, Seite 29.

Sehr geehrte Damen und Herren,
als ich die Aufnahme im Heimatbrief
 141, Seite 29, sah, erinnerte ich
mich an beiliegendes Foto. Es zeigt
das Gehöft meiner Großeltern Fritz

und Erna Wengel in Schönwalde.
Meine Mutter Frau Ruth Rosemann,
geb. Wengel, erzählte oft von einem
Teich, der sich in der Nähe des Hofes
befand. Auch die Stromleitungen in
der Mitte des Bildes sind hier zu
erkennen.
Urteilen Sie selbst. Ist die Ähnlichkeit
 nicht

verblüffend?Leider ist meine

Mutter Ende Januar
1999 verstorben
und konnte die
Aufnahme nicht
mehr sehen.
Mit freundlichen
Grüßen

Gundula Rosemann,
Holzweg 129,
67098 Bad Dürkheim.

Qehöft von Fritz und Erna
Wengel in Schönwalde 89