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An alle Ortsvertreter der

Kreisgemeinschaft Fischhausen e.V.

Zunächst danke ich sehr herzlich
den vielen aktiven Ortsgemeinschaften
 innerhalb unserer Kreisgemeinschaft
 für ihre ausgezeichnete Arbeit
für unser schönes Samland. Bitte
machen Sie weiter so!
A) Vielen Ortsgemeinschaften bescheinige
 ich gerne, daß sie
• ein ausgeprägtes und sinnvolles
Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb
 ihrer Ortsgemeinschaft

ptlegen,
• sehr gute Arbeit im Samland leisten,
 was naturgemäß auch besonders
 schwierig ist,
• sich ausgezeichnet mit ihren
Aktivitäten in die Kreisgemeinschaft
 Fischhausen einbringen.
Es ist auch gut, Ortstreffen innerhalb
 der Kreistreffen zu organisieren.

• sich mit sachlich guten Beiträgen
für das hohe Niveau unseres Heimatbriefes
 verdient machen.
B) Leider ist dies nicht bei allen Ortsgemeinschaften
 der Fall.
Deshalb meine dringende Bitte an
Sie:
1) Organisieren Sie die Arbeit
Ihrer Ortsgemeinschaften besser,
 indem Sie Ortsvertreter
wählen, die Willens sind in
unserem Sinne zu arbeiten.
2) Sorgen Sie dafür, daß Vertreter
der nächsten Generation mitmachen
 und bei uns eingebunden
werden.
3) Planen Sie Ihre Ortstreffen in
reichlich zeitlichen Abstand zu
unseren Kreistreffen. Wir dürfen
nicht gegeneinander konkurrieren,

 sondern müssen uns gegenseitig
 unterstützen, ergänzen
und helfen.
Wir sitzen alle in einem Boot!
C) Zum 50jährigen Patenschaftsjubiläum
 im nächsten Jahr wollen wir
einige besondere Höhepunkte vorbereiten,
 z.B.:
1) Wir wollen eine Chronik auflegen
 wie etwa 1981.
Natürlich sollen viele einzelne
Ortsgemeinschaften zu Wort
kommen. Deshalb meine Bitte:
Senden Sie einen kurzen und
prägnanten Bericht mit einigen
guten Fotos an uns. Dies sollte
spätestens bis zum 10. Januar
2001 geschehen sein.
2) Kümmern Sie sich bitte um die
„Seelenlisten“, die in der Geschäftsstelle
 in Pinneberg liegen.
Sie sind alle nicht vollständig.
Sie sollten am besten diese
Seelenlisten befristet ausleihen
und in Ordnung bringen.
Dokumentiert werden diese
Seelenlisten in der Kreisgeschäftsstelle
 in Pinneberg.
D) Die Frage einer engeren und besseren
 Zusammenarbeit beider Samlandkreise
 drängt sich immer stärker
 auf. Warum?
1) Weil die Finanzierbarkeit unserer
 Kreisgemeinschaften zunehmend
 schwieriger wird. Die künftigen
 Spenden - die notwendiger
denn je - sind nicht kalkulierbar.
2) Weil eine zupackende Bereitschaft
 zur Mitarbeit in unseren
eigenen Reihen sehr stark
abnimmt.

So waren zur diesjährigen Vorstandswahl,
 die ausschließlich
Sache der Ortsvertreter ist, von
98 Ortsgemeinschaften nur 34
Ortsgemeinschaften vertreten.
Dies ist sehr bedauerlich und
wird uns wohl zwingen unseren
Wahlmodus zu ändern.
3) Weil wir uns fragen müssen, ist
es eigentlich sinnvoll und auf
Dauer finanzierbar 2 Samland-Museen
 zu unterhalten, in Pinneberg
 und in Minden? Ich
meine nein!
4) Wir werden uns diesen Luxus
nicht mehr lange leisten können.
5) Weil die Zusammenarbeit beider
 Samlandkreise hinsichtlich

„Unsere

Die Fischhausener Kreisbahn wurde
bereits 1897 zusammen mit der Samlandbahn
 als schmalspurige Kleinbahn
von der Ostdeutschen Kleinbahn-Aktiengesellschaft
 in Posen, einer
Gründung der Fa. Lenz & Co Berlin,
projektiert. Sie sollte das Innere des
Kreises Fischhausen erschließen und
besonders der dort ansäßigen Landwirtschaft
 zum Transport ihrer Produkte
 dienen.

Die Bahnlinie wurde am 1. Oktober
 1900 in Betrieb genommen, der
erste Zug fuhr auf dieser Strecke also
vor 100 Jahren. 1945 wurde der
Betrieb eingestellt.

der sehr erfolgreichen Kulturtage
 im Samland vom 18.-25.
Juli 1999 doch sehr zu wünschen
 übrig ließ.
6) Weil die Zusammenarbeit bei
der Herausgabe des Heimatbriefes
 schon seit Jahren ausgezeichnet
 klappt.
7) Weil auch das Versenden der
Geburtstagsglückwünsche von
Pinneberg aus gut klappt. Beide
Vorsitzende unterschreiben.

Wir Samländer müssen eine starke
überzeugende und feste Gemeinschaft
bleiben.

Ihr Louis-Ferdinand Schwarz

Fischhausener Kreisbahn"

Die Gründung der Fischhausener
Kreisbahn=Aktiengesellschaft
Zur Realisierung des Projekts wurde
 am 12. April 1899 die Fischhausener
 Kreisbahn = Aktiengesellschaft,
 Königsberg i. Pr. von den Anteilseignern
 Preussischer Staat, Provinz
 Ostpreußen, Kreiskommunalverband
 Fischhausen, Lenz & Co GmbH,
Berlin und Herrn Wilhelm Heyl,
Berlin mit einem Aktien-Kapital von
1,011 Mio Mark gegründet.
Es wurden Inhaber-Aktien zu 1000
Mark ausgegeben. Die Aktien tragen
die Unterschrift des damaligen Landrats
 des Kreises Fischhausen, Graf