diese Promenade macht, und dann der
Mond auf des rieselnden Wassers
Oberfläche in seiner Silberfarbe sich
spiegelt und Nachtigallen auf ihren
Zauberflöten spielen, so wüßt’ ich
nicht, wo für Aug’ und Ohr mehr
Nahrung sein könnte - auch für’s
Herz, denn ein Blick von solcher Anhöhe
gibt doch so eigene Empfindungen.
Es ist, als wenn man über den
Tand des Eitlen hinieden sich erhaben
fühlt.“
Soweit die Aussagen von Rektor
G.A. Scheiba und die unseres Ehrenbürgers
O.Schlicht zu Namensgebung
und Lage unserer Heimatstadt.
Fischhausen heißt nun nach ca.
650 Jahren Primorsk, was übersetzt
etwa „Am Meer“ bedeutet.
Fuchsberg
Hallo, liebe Heimatfreunde!
Mein Versuch, für Fuchsberger und
die einstigen Nachbarorte einen 19er
Reisebus für Mitte Juli 1999 nach
Rauschen kurzfristig zusammenzustellen,
schlug leider fehl. Selbst diese
geringe Teilnehmerzahl kam nicht zustande.
- So habe ich nun eine Pkw-Reise
für Mitte Juli geplant, auf der
mich u.a. Siegfried Hasselberg begleiten
wird. Wir logieren im Gästehaus II
der „Fuchsberger Stube“ der Mustersiedlung
Sternau bei Ludwigsort.
Nach Auskunft von Harald Leuschner,
Unserer ehemaligen Heimatstadt
und ihren Neubürgern wünschen wir
eine positive Entwicklung und eine
glücklichere Zukunft, als sie uns beschieden
war.
In der Hoffnung auf ein gutes
Gelingen unseres Jubiläums und dem
Wunsch für eine erholsame Sommerzeit
grüßen
Siegfried Gause,
Aeröallee 32, 24960 Glücksburg,
Tel.:0 4631-79 64
Fritz Homp,
Schlichtingstraße 5, 24109 Meisdorf,
Tel.: 043 40-5 70
Fritz Berger,
Bergstraße 9, 77704 Oberkirch,
Tel.:0 7802-3158
hen, u.a. für einen Besuch bei Stock -
leins, der rußlanddeutschen Familie
auf dem einstigen Anwesen von Fär-I
ber. Schließlich möchte ich Fotos von
I allen noch vorhandenen 14 Wohn-I
häusern machen, die im Laufe der
I Zeit im Samlandbrief veröffentlicht
I werden. Hierzu schon jetzt zwei Fotos
aus meinem „Vorrat“ aus dem Jahre
1997.
Ein ausführlicher vertonter Videofilm
wird über die interessantesten
I Begegnungen und Erlebnissen dieser
Reise berichten und anläßlich unseres
Ortstreffens in der 3. Maiwoche des
I nächsten Jahres zu sehen sein.
Zum Kreistreffen in Minden konnte
ich 9 Fuchsberger begrüßen, darunter
auch ein „neues Gesicht“, nämlich
Bruno Berner. Er absolvierte seine
Lehre als Schmied bei Walter Behrend.
Meine Absicht, auch fünf Angehörige
der Familie Schulz, Dichtenwalde,
dazu zu bewegen, das Treffen
zu besuchen, schlug wegen mangelndem
Interesse fehl.
Wie mir mitgeteilt wurde, verstarb
bereits Ende vergangenen Jahres Frau
Herta Liedke, geb. Opitz. Sie war
früher im sogenannten „Blaumötzkedärp“
ansässig.
In der nächsten Ausgabe des Samlandbriefes
werde ich einen ersten Bericht
über die Reise veröffentlichen.
Euer Klaus Wulff,
Kulmer Straße 20 A, 32602 Vlotho,
Telefon: 0 52 28 - 7183
dem dortigen Koordinator, kann man I
seit einiger Zeit an zwei neuerbauten
Tankstellen in Königsberg bleifreies
Benzin tanken. Wir werden jedoch in
Braunsberg, noch auf polnischer Seite,
unseren Spritvorrat sicherheitshalber
ergänzen, denn Mangelphasen sind im
Königsberger Gebiet bei sehr vielen
Waren leider keine Seltenheit. - Doch
zuvor wollen wir einige Tage die landschaftlichen
Schönheiten Masurens
genießen, bevor ca. 8 Tage lang die
verschiedensten Orte, bzw. Stätten
Nordostpreußens unser Ziel sein werden.
Ein Tag ist für Fuchsberg vorgese-Wohnhaus
mit Stall des Schmiedegrundstückes Walter Behrend. Links des Hauseingangs lag das Lehrlingszimmer.
Der alte Brunnen ist intakt, jedoch die Schmiede, die den Russen lange Zeit als Panzerreparaturwerkstatt
diente, ist abgerissen.
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