Full text : Unser Schönes Samland

f

Heil Öeö ptogcammö.

1. 7 */* iltyr: Töccfen.
2. 9—10 ütyr: Gtyoratmufif unb ©locfengeläute.
3. 97*—107« Ut)r: Qlnfünbigungen burcty bie berittenen
^eftberotbe.
4. 11 ityr: ^romenabenfoujert (Cärctyenparf).
5. 2*/i LU?r: ©ammein ber fteffroagen »or 93a&ntyof Ort.
6. 3 ritjr: beginn bc$ Ijiftorifcfycn Um^ugcS (93lumcu*
forfo): (^orfftrafec, &l. 'Scidifira&c, ötranbftra&c,
^romenabe, QBarmbabfirafje, (7Üid)crtftrafre, ©djröbcrffvafjc,
 .sSojfmannffraßc, ^romenabe.)
7. ^eftaft am QBarmbab:

a) 'DJiclbung be« ftcftyugfi bmd) ben Sverolb,
b) Begrüßung bei '¡ycftftuged burd) ben ©emeinbe*
uorftcbev 1920,
c) (Entgegnung bc# Dorffcbutocn 1820,
d) Prolog,
0) ©lüctUHlnfcbc ber Orti&erbänbe unb Deputationen,
1) Qluflbfung bei ftcftjmgci-8.
 4üfcr: l5epra#rft (Mu^enpatf):

a) 'TJertaufiftänbe (93lumen, ft’ucben, 'Tßcin ufio.),
b) H'erlofungen,
c) 93cluftigungen (©Ulrfirab, 9luirufer ufn>.),
d) öebießbuben.
5V*-6' 2 llbr: 93iebermcicrtanj in ber ^uppclljallc
bcSTBarmbabeä unb inber SCRufttyallc be$ l’ärd)cnparf$.
Cinftubiert unb auigefübrt bureb SServu 93allcttmcifter
Ö u a r i t f cb • Sönigiberg.
H Ubr: ^onbclfabrt mit anfcblicfeenbem ^cuermert
auf bem 9]7üblcntcicb.
9 £ll)r: ^eleucfytimg be$ Cärctycnparbg.

Dieses Glück auf! von damals möchte
 ich auch auf Swetlogorsk übertragen.

An anderer Stelle in diesem Heimatbrief
 steht die Einladung zum Kreistreffen
 in unserer Patenstadt Pinneberg
am 16./17. September. Ich werde mit
meiner Frau an beiden Tagen dort sein
und freue mich, Sie dort zahlreich zu
treffen. Wir werden sicherlich wieder
den seit Jahren bekannten Salon im
Hotel Cap Polonio zur Verfügung

haben.

io.

12. 9 'Sanj in allen (totalen.

HJemevfungcn: ffrtra^üge werben gcftcllt. ©roß« ‘SRilitiirdOTuftf

Gftrajüge: Qlb Sönigäberg \ 2*:> mittag^.

9lb 9\auf«ben Düne 1130 ilpr naebtä.

Mit den besten Wünschen für ein
gesundes Wiedersehen beim Kreistreffen
 in Pinneberg verbleiben mit heimatlichen

 Grüßen

Euer Hans-Georg Klemm,
Sudetenstr 11, 91080 Uttenreuth,
Tel.:0 9131-58489
und Eure Billjötts aus Frankfurt

Festprogramm vom 24. Juli 1920
(Samlandmuseum Pinneberg)

Liebe Bludauer Heimatfreunde!

Am 15. und 16. April d.J. war wieder
 Bludau-Treff in Osnabrück. Aus
dem ganzen Bundesgebiet waren 33
ehemalige Bludauer, Kaspershöfener,
Forkener und Kobbelbuder angereist,
praktisch der harte Kern der „Bludauer

Familje“.
Erstmals besuchte unser Treffen
Heidrun Hoppe, geb. Lemke. Über den
Besuch von weiteren alten neuen
„Familjen-Mitgliedern“ würden wir

uns auch in Zukunft sehr freuen.
Diesmal wurde der kleine geschäftliche
Teil schon am Samstag besprochen,
weil einige Besucher abends wieder

abreisten.
Nach der Begrüßung gedachten wir
der Verstorbenen. Unsere liebe Edith
vermissen wir besonders. Keiner las so
bedächtig unser schönes Platt wie sie.
Als Seniorin wurde diesmal die
Meta mit einer Blume bedacht. Unsere

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Mutter Lutz war leider nicht dabei, ist
aber mit ihren 89 Jahren noch allgemein
 gut drauf. Sie bekam einen kurzen
Brief mit Grüßen der Anwesenden
zugesandt.

Nach Prüfung der Kasse und einstimmig
 erteilter Entlastung ging der
Hut für eine neue Sammlung herum. So
kann unsere Arbeit fast im alten Stil
weitergehen. Fast, weil die Anwesenden
beschlossen, die Anzahl der Empfänger
unserer Geburtstags- und Weihnachtsbriefe
 aus finanziellen Gründen einzuschränken.
 Die Zahl der Empfänger ist
leider doppelt so hoch wie die der
Spender. Wir hoffen aber trotzdem, daß
Sie uns an Freud und Leid Ihrer Familien
 teilhaben lassen, indem Sie uns
weiterhin über Ihre großen Familienfeste
 oder Trauerfälle informieren.
Heidrun Hoppe/Lemke erzählte
von der schweren Zeit bis 1947 in
Bludau und Pobethen. Diese Berichte
sind immer wieder erschütternd, auch
nach so langer Zeit.

Zu dem kleinen Gedenkstein im
heutigen Bludau ist zu sagen, daß nach
Augenzeugenberichten die Pflege weit
hinter der Finanzierung zurücksteht.
Was nur machen?

Am Sonntag kam noch unsere Tuta
Kupczyik, geb. Frahmke und brachte
das gestickte Fischhausener Wappen
mit, nachdem es 10 Jahre unvollendet
in meinem Nähkästchen lag.
Der Vorsitzende unserer Kreisgemeinschaft,
 Herr Louis-Ferdinand
Schwarz, beehrte uns auch mit seinem
Besuch. Anläßlich der Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes an Herrn
Schwarz gratulierte die „Bludauer-Familie“
 mit einem bunten Strauß und
dem Ostpreußenlied. Dafür bekamen
wir von Herrn Schwarz einen Sack voll
Informationen. Herzlichen Dank!
An beiden Trefftagen sahen wir
Filme vom Kulturtreffen 1999 in Rauschen.
 Ein ganz besonderer Genuß
war das Konzert des deutschen und
russischen Chors im Königsberger

Teilnehmer des BIudau-Treffs am 15./16. April 2000 - und Pluto. ■■■■NNMNMMMi