fullscreen : Unser Schönes Samland

A. Geschäftsführender Vorstand
1) Vorsitzender
Louis-Ferdinand Schwarz
(Medenau/Pollwitten)
Südstraße 6, 49201 Dissen
Telefon: 0 54 21 - 13 25
2) Stellvertretender Vorsitzender
Wolfgang Sopha (Norgau)
Westerfeld 1, 24992 Janneby
Telefon: 0 46 07 - 8 69
3) Schatzmeister
Brigitte Walzer (Schuditten)
Niederbergring 20,
61137 Schöneck
Telefon: 0 61 86-9 16 25
B. Erweiterter Vorstand
4) Marion Gehlhaar (Rauschen)
Isestraße 57, 20149 Hamburg
Telefon: 0 40-47 60 70

Hans-Georg Klemm (Rauschen)

Sudetenstraße 11
91080 Uttenreuth
Telefon: 0 91 31 -5 84 89

Sabine Lüchau (Alexwangen)
Strand-Weg 3, 22880 Wedel
Telefon: 0 41 03-80 09 34

Ernst Wittrien (Pobethen)
Hans-Thoma-Straße 11
76316 Malsch
Telefon 0 72 46 - 59 07

16.00 Uhr Pressekonferenz
Zwei örtliche Zeitungen waren erschienen,
 die ich mit unserer Presse -
mappe eingeladen hatte. Im Beisein
des neuen Vorstandes habe ich folgende
 Themen der Presse vorgetragen:
1) Ergebnis der Vorstandswahl.
2) Die wichtigsten Höhepunkte und
Ergebnisse der sehr erfolgreichen

Arbeit der Kreisgemeinschaft Fischhausen
 e.V. während der vergangenen
 vier Jahre.
3) Unsere Aufgaben und Ziele für die
Zukunft.
a) Der Heimatbrief muß weiterhin
4 x jährlich erscheinen.
b) Die Kreisgeschäftsstelle muß weiterhin
 mit einer hauptamtlichen
Geschäftsführerin besetzt sein und
somit Anlaufstelle und Dienstleistung
 aller Samländer bleiben.
c) Kreis- und Ortstreffen müssen aud
in Zukunft in gewohnter Weise geplant
 und durchgeführt werden.
d) Der Partnerschaftsvertrag mit Pillan
muß mit „Leben“ gefüllt werden.
e) Im Samland müssen permanent
Aktivitäten geplant, strukturiert
und durchgeführt werden.
f) Das Museum muß professioneller
übersichtlicher und systematisch ge
staltet werden und sich stetig weiter
entwickeln.
4) Schwerpunkt im Jahr 2001 (14.-16
September) ist das 50jährige Patenschaftsjubiläum
 mit dem Kreis Pinneberg.
 Deshalb muß das Hauptkreistreffen
 in größerem Rahmer
mit umfangreicherem Programir
organisiert werden. Die erster
Spitzengespräche mit Kreispräsi
dent Dietrich Anders und Landra
Berend Harms, Bürgermeister
Horst-Werner Nitt, Bürgervorstehe:
Horst Hager und anderen namhaf
ten Politikern sind bereits geführ
worden und werden fortgesetzt.
17.00 Uhr Traditionsgemäß hah
ich die Samländer und unsere Gast
begrüßt und willkommen geheißen.

Unter anderem habe ich den ausgeschiedenen
 Vorstandsmitgliedern,
die nicht mehr kandidiert haben, für
ihre langjährige Arbeit im Vorstand
gedankt und ihnen unter Beifall der
Anwesenden kleine Geschenke überreicht.

Es waren: Fritz Berger, Klaus
Lukas und Walter Rosenbaum.
19.30 Uhr Beginn des gemütlichen
Abends im Hotel „Cap Polonio“ mit
Tanz.

Sonntag: 17.09.2000
11.00 Uhr Feierstunde im Kreissitzungssaal.

Die Festrede hielt der Bundestagsabgeordnete
 Reinhard von Schorlemer
in sehr bewegenden Worten.
Drei wesentliche Momente seiner beachtlichen
 Rede sind festzuhalten.
1) Im Sommer 1995 bin ich mit ihm
und seiner Frau im Samland gewesen.
 Ich habe ihm gezeigt, wie es
z.B. heute in Medenau und Umgebung
 aussieht. Ich habe ihn nach
Pillau, Rauschen und Königsberg
und auf die Kurische Nehrung
geführt. Daß ihn das alles sehr
nachhaltig beeindruckt hat, kam
durch seine sehr emotionale Rede
zum Ausdruck.
2) Die Charta der Heimatvertriebenen
vom 5. August 1950 hat er als wichtiges
 Dokument von hohem historischen
 Rang bezeichnet. Die Vertriebenen
 hätten damals - erst 5
Jahre nach einem schrecklichen
Krieg und einer unmenschlichen
Vertreibung mit Todesfolter und
Vergewaltigungen - ein Zeichen der

Versöhnung und ein klares Bekenntnis
 zu einem vereinten Europa abgelegt.

Die Charta war eine einzigartige
politische und moralische Leistung.
Bemerkenswert sei, daß die Charta
nicht mit Forderungen anhebt, sondern
 mit Selbstverpflichtungen.
Die Heimatvertriebenen haben ihrer
Erklärung unzweifelhaft Taten folgen
 lassen. Sie beklagten nicht ihre
schlimme Lage, sondern packten an
Deutschland wieder aufzubauen. Sie
gehörten damit zum aktivsten Teil
der Bevölkerung in der Bundesrepublik.

3) Herr von Schorlemer ging auch
gezielt auf den Partnerschaftsvertrag
 ein, den wir mit der Seestadt
Baltijsk/Pillau am 20. August 2000
besiegelt haben.
Er sagte, dies sei Völkerverständigung
 wie sie direkter und konkreter
nicht sein kann.
Dieser Vertrag sei ein Exempel, das
Vorbildcharakter hat und nebenbei
auch dem Ansehen der Bundesrepublik
 Deutschland und den deutschen
Heimatvertriebenen zur Ehre gereicht.
Bürgervorsteher Horst Hager
sprach als Schirmherr sehr verbindliche
 und bestimmende Worte, die für
die Zukunft weiterhin Unterstützung
signalisieren.
Am weitesten angereist war Karl-Heinz
 Decker/Elchdorf aus Wales.
Nach meiner Begrüßung zu Beginn
sprach Frau Wiebke Rudolph, stellvertretende
 Vorsitzende des Heimatverbandes
 für den Kreis Pinneberg,
die Schlußworte. 4
            
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