Object : Unser Schönes Samland

Heiligenkreutz

wurde jedoch mit einer viertägigen
Fahrt nach Kanada und den Niagara-Fällen
 zu einem unvergeßlichen Erlebnis.Die
 letzten Tage bis zu unserer Abreise
 galten wieder unserem kleinen
Heimattreffen, und immer wieder stellten
 wir uns die Frage: was wird aus
unserem geliebten Ostpreußen?
Bei Erika und Wolfgang Hellwig
bedanken wir uns für die gemeinsamen

Stunden heimatlicher Atmosphäre
weit, weit von Ostpreußen, entstanden
durch den Heimatbrief UNSER
SCHÖNES SAMLAND.

Wir alle freuen uns schon jetzt auf
ein baldiges Wiedersehen.

Christel und Hans Czerwitzki,
Max-Planck-Straße 26, 47167 Duisburg,
Telefon: 02 03-581724

Bei Erika und Wolfgang Hellwig (2. u. 3. v. 1.)

r f =

Am 16. März 1999 feiert mein lieber Mann
und alter Ostpreuße - wie er sich selbst gern nennt -

HELMUT KLAWS

- Ihlnicken -
seinen 64. Geburtstag.

1-----Dazu

 gratulieren herzlich seine Ehefrau Herta seine 5 Kinder

4 Schwiegerkinder und 7 Enkelkinder.

------Kirche

 Heiligenkreutz.

Liebe Heimatfreunde,

wer weiß wie unsere Kirche zu
ihrem Standort und der Ort zu seinem
Namen kam? Vergeblich habe ich
nach Quellen gesucht, und dabei auch
„Die Kirchen im Samland“ und „Ostpreußische
 Sagen“ hinzugezogen.
Leider wurde ich nicht fündig. Bisher
glaubte ich, nachfolgende Legende
von meiner Mutter gehört zu haben,
meine Freundin Alma erinnert jedoch,
 nach Erzählungen unseres
Lehrers Kantor Hoffmann hat es sich
wie folgt zugetragen.
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde
eines Tages ein großes Holzkreuz in
Palmnicken an den Strand gespült.
Dieses „Strandgut“ wurde auf den
Haferberg gebracht. Plötzlich stand
das Kreuz an dem Ort, wo die Kirche

bis zu ihrer Zerstörung gestanden hat.
Es wurde wieder weggeräumt, doch
wie von unsichtbarer Hand wurde das
Kreuz immer wieder an den besagten
Ort gebracht, trotz aufgestellter
Wachen. Diese Prozedur wiederholte
sich einige Male. Daraufhin baute man
um das Kreutz eine Kapelle und nannte
 sie „Zum heiligen Kreutz“. Diese
Kapelle wurde fortan zu einer Wallfahrtskapelle,
 die im Laufe der Jahrhunderte
 erweitert und ausgebaut
wurde. Der älteste Teil, die nördliche
Langhauswand, stammt aus der Errichtungszeit
 um 1353. Eine Holzdecke
 bekam der Bau erst bei der Restaurierung
 1796 nach dem Brand von
1767. (Entnommen aus „Die Kirchen
im Samland“) Dann wurde also die
um die Kirche entstehende Ortschaft
nach der Kapelle benannt? War es so?