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Nach dem Mittagessen stellten wir
uns zum obligatorischen Gruppenfoto -
mit Hund Pluto.
Ein besonderer Höhepunkt ist immer
wieder der Vortrag von Edith
Lemke in unserem schönen Platt.
Danke Edith!
Nach der Kaffeetafel leerte sich allmählich
die „Stube“.
Unser nächstes Treffen wurde auf
den 15. und 16. April 2000 festgelegt.
Ein Dank an alle Teilnehmer und
Mitgestalter dieses Treffens.
Liebe Grüße an die Zuhausegebliebenen
und gute Besserung den
Kranken, einen goldenen Herbst und
ein gesundes Wiedersehen am 15. und
16. April 2000 wünschen
Erika Wetzet, Am Schafkamp 3,
27711 Osterholz-Schannbeck,
Telefon: 04791 -57290
und
Edith Lemke, Wilhelm-Heidsiek-Straße 41,
27472 Cuxhaven, Telefon: 04721 - 52391
Plattsche Dinger
Es war im Jahre 1942. Wir wohnten
damals noch in dem schönen
Städtchen Pillau, wo es bekanntlich
viel Fisch gab. Durch den Fischreichtum
und die große Auswahl waren wir
mit der Zeit wählerisch geworden. Wir
waren "krüsch". Eines Tages bekamen
wir Besuch aus Oberschlesien, wo es
bekanntlich wenig Seefisch gab. Bekannt
für die Gastfreundschaft der
Ostpreußen, schickte Mutter meinen
Onkel zum Einkauf zur Fischhalle, mit
dem Auftrag, etwas Gutes zu holen.
Doch wir trauten unseren Augen nicht,
als unser Besuch mit einem übervollen
Netz nach Hause kam und stolz seinen
Einkauf präsentierte. Das Billigste vom
Billigen füllte das Netz, nämlich
Dorsch; bei uns auch „Pumuchel“
genannt. Auf die Frage meiner Mutter,
ob es gar nichts anderes gab, kam die
trockne Antwort: „Außer ein paar
plattschen Dingern, wo nichts dran
war, nein, da hab’ ich nach diesem
Fisch gegriffen, damit wir auch ordentlich
was davon haben.“ Unsere dummen
Gesichter brauche ich wohl nicht
zu beschreiben. Mit den „plattschen
Dingern“ waren Flundern gemeint.
Heute noch lachen wir darüber, wenn
es bei uns Flundern gibt, wenn wir uns
die „plattschen Dinger“' schmecken
lassen.
Helga Peters, geb. Notka,
(aus Pillau I, Falklandstraße 14)
An den Baken 12,
24248 Mönkeberg 57